Corona in Baden-Württemberg: Kreise wollen flächendeckende Schulschließungen vermeiden

Baden-Württemberg - Die Zügel werden für Ungeimpfte in Baden-Württemberg angezogen!

Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)
Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Ungeimpfte Menschen in Baden-Württemberg müssen sich vom 17. November an auf empfindliche Beeinträchtigungen einstellen.

Mit dem Inkrafttreten der Coronaalarmstufe sind sie von der Teilnahme am öffentlichen Leben weitgehend ausgeschlossen. Nur Geimpfte und Genesene haben jetzt noch Zugang zu Kinos, Museen, Schwimmbädern sowie den meisten anderen öffentlichen Veranstaltungen.

Auch wer in Restaurants oder Cafés nur einen negativen Test vorweisen kann, muss draußen bleiben. Schüler und Schülerinnen müssen wieder Masken am Platz tragen.

Coronavirus in NRW: Knapp 9000 neue Infizierte gemeldet
Coronavirus Coronavirus in NRW: Knapp 9000 neue Infizierte gemeldet

Auch die Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte werden weiter verschärft. Treffen sind in der Alarmstufe nur noch für einen Haushalt und eine weitere Person erlaubt. Ausgenommen sind davon Geimpfte, Genesene und Menschen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können.

Mittlerweile gibt es 815.174 bestätigte Infektionen in Baden-Württemberg. 655.610 Menschen davon sind schätzungsweise bereits wieder genesen. 11.683 Menschen sind im Südwesten bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. (Stand: 27. November)

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Baden-Württemberg gibt es hier im Ticker. Ältere News könnt Ihr hier nachlesen.

Update, 27. November, 19.26 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg liegt bei über 500

Die Sieben-Tage-Inzidenz der Corona-Neuinfektionen ist am Samstag in Baden-Württemberg auf 514,7 gestiegen.

Am Freitag hatte sie bei 505,9 gelegen. Wie aus den Daten des Landesgesundheitsamts weiter hervorgeht, stieg auch die Zahl der Patienten auf den Intensivstationen: von 572 am Freitag auf nun 603. In mehr als jedem vierten Intensivbett in den baden-württembergischen Krankenhäusern liegt inzwischen ein Covid-19-Patient.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz (Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Menschen und Woche) lag bei 5,93 (Vortag: 6,2).

Update, 27. November, 15.38 Uhr: Staatsministerium bestätigt Unterstützungsangebote

Das baden-württembergische Staatsministerium bestätigte am Samstag, dass es bereits Unterstützungsangebote aus der Schweiz, der französischen Region Grand Est und der italienischen Region Lombardei gebe.

Regierungssprecher Arne Braun hatte den Badischen Neuesten Nachrichten am Freitag gesagt, Frankreich wolle Covid-Intensivpatienten aus Baden-Württemberg in Kliniken im Elsass aufnehmen.

Die Landesregierung sei dankbar für dieses Angebot. Es sei zunächst noch nicht zu so einer Verlegung gekommen, es könne aber gut sein, dass man das Angebot annehmen müsse.

Auf dem Höhepunkt der ersten Corona-Welle im Frühjahr 2020 waren französische Covid-Intensivpatienten nach Baden-Württemberg verlegt worden.

Update, 27. November, 13.37 Uhr: Womöglich Verlegungen von Intensivpatienten ins Ausland

Die bisherigen Verlegungen von Intensivpatienten innerhalb Deutschlands wegen der regionalen Überlastung von Intensivstationen reichen nach Ansicht des Grünen-Gesundheitsexperten Janosch Dahmen womöglich nicht aus.

"Anhand der Neuinfektionszahlen müssen wir davon ausgehen, dass Hunderte Intensivpatienten verlegt werden müssen", sagte Dahmen der Welt am Sonntag. "Weil der Bedarf so eklatant ansteigen könnte, werden möglicherweise auch Verlegungen in EU-Nachbarstaaten notwendig", fügte der Bundestagsabgeordnete hinzu.

Dahmen schätzt, dass bundesweit über zivile und militärische Rettungshubschrauber und Ambulanzflugzeuge gerade einmal 25 bis 50 Patienten gleichzeitig verlegt werden können. Er forderte Gespräche mit privaten Luftrettungsbetreibern über Kapazitätserweiterungen. Die Luftwaffe der Bundeswehr beteiligt sich seit Freitag erstmals an der Verlegung von Corona-Intensivpatienten innerhalb Deutschlands.

Hermann Schröder, der die Abteilung Krisenmanagement im baden-württembergischen Innenministerium sowie den Arbeitskreis Rettungswesen in der Innenministerkonferenz leitet, bestätigte, dass es bei den aktuell 80 Verlegungen lediglich um Fälle geht, "die jetzt notwendig" seien.

"Wir können es aktuell nicht ausschließen, dass Patienten auch ins Ausland verlegt werden müssen", sagte er Welt am Sonntag.

Update, 27. November, 10.47 Uhr: Landkreise wollen flächendeckende Schließungen vermeiden

Erneute Schul- und Kitaschließungen müssen aus Sicht des Landkreistags von Baden-Württemberg unbedingt verhindert werden, da sie Kindern und Jugendlichen massiv schaden würden.

"Ich appelliere an die Verantwortlichen in Bund und Land, alle Maßnahmen der Pandemiebekämpfung, die in dieser vierten Corona-Welle zur Entscheidung anstehen, konsequent an einem Oberziel auszurichten: Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten sowie die Kindertagespflege müssen regulär offengehalten werden", sagte Landkreistagspräsident Joachim Walter mit Blick auf die angespannte Pandemiesituation.

Durch die letzten Schulschließungen seien Lernrückstände entstanden, die sich kaum vollständig aufholen ließen, sagte Walter. "Gerade Kinder aus bildungsfernen Familien verlieren uneinholbar den Anschluss. Auch die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die sich aufgrund Lockdown-bedingter Folgen in Behandlung befinden, ist erschreckend hoch. Die Kinder- und Jugendpsychiatrien sind überlastet durch die Vielzahl behandlungsbedürftiger junger Menschen."

"Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten sowie die Kindertagespflege müssen regulär offengehalten werden", so Landkreistagspräsident Joachim Walter mit Blick auf die angespannte Pandemiesituation. (Symbolbild)
"Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wie Schulen, Kindertagesstätten sowie die Kindertagespflege müssen regulär offengehalten werden", so Landkreistagspräsident Joachim Walter mit Blick auf die angespannte Pandemiesituation. (Symbolbild)  © Caroline Seidel/dpa

Update, 27. November, 9.23 Uhr: Clubvereinigung warnt vor Feiern im privaten Umfeld

Wegen steigender Infektionszahlen gehen mittlerweile immer weniger Menschen im Südwesten in die Clubs und die ersten Betreiber schließen ihre Diskotheken wieder.

"Junge Menschen brauchen einen Freizeitausgleich und unsere Befürchtung ist, dass sich das Feiern ins Private verlagert, was nicht gut wäre", sagte der Sprecher der Interessengemeinschaft Clubkultur Baden-Württemberg, Simon Waldenspuhl, in Stuttgart.

Auch junge Menschen beobachteten das Pandemiegeschehen. "Die Lust sinkt, sich mit anderen Menschen auswärts zu treffen. Die ausgelassene Partystimmung ist verloren gegangen."

Waldenspuhl schätzt, dass bisher bis zu einem Drittel der Clubs und Diskotheken ihre Türe wieder geschlossen hätten. Ein Offenhalten der Clubs sei für einige Betreiber nicht mehr wirtschaftlich. Weitere Hilfen für die Club-Betreiber seien notwendig.

"Wir würden uns auch wünschen, dass man wissenschaftlich untersucht, ob Clubs und Diskotheken Pandemietreiber sind und wie der Betrieb unter den jetzigen Umständen ermöglicht werden kann", betonte Waldenspuhl.

Die Landesregierung hatte die Regeln für Diskotheken in Baden-Württemberg noch einmal verschärft. Dort dürfen nur noch Geimpfte und Genesene mit einem aktuellen negativen Testergebnis tanzen (2G plus).

Wegen steigender Infektionszahlen gehen mittlerweile immer weniger Menschen im Südwesten in die Clubs und die ersten Betreiber schließen ihre Diskotheken wieder. (Symbolbild)
Wegen steigender Infektionszahlen gehen mittlerweile immer weniger Menschen im Südwesten in die Clubs und die ersten Betreiber schließen ihre Diskotheken wieder. (Symbolbild)  © Sophia Kembowski/dpa

Update, 26. November, 18.34 Uhr: Sieben-Tage-Inzidenz im Südwesten klettert über 500!

Immer mehr Menschen in Baden-Württemberg infizieren sich mit dem Coronavirus. Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen lag am Freitag landesweit bei 505,9 - nach 489,9 am Vortag, wie das Landesgesundheitsamt mitteilte. 572 Corona-Patienten liegen auf den Intensivstationen, 30 mehr als noch am Donnerstag. In mehr als jedem vierten Intensivbett in den baden-württembergischen Krankenhäusern liegt inzwischen ein Covid-19-Patient. Die Quote liegt bei 25,7 Prozent. Manche Kliniken im Südwesten sind inzwischen derart überfüllt, dass Corona-Erkrankte in andere Bundesländer gebracht werden.

Die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz (Krankenhauseinweisungen pro 100.000 Menschen und Woche) lag bei 6,2. Die Hospitalisierungsinzidenz spielt eine wesentliche Rolle für die Beurteilung des Infektionsgeschehens. Die aktuelle Zahl der Klinikeinweisungen ist allerdings in der Regel höher als in der Hospitalisierungsinzidenz ausgewiesen. Die vollständigen Werte liegen oft erst nach ein bis zwei Wochen vor.

Die Zahl der bestätigten Corona-Fälle in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie stieg um 10.608 auf 807.368. An einer Infektion mit dem Virus oder im Zusammenhang damit sind mittlerweile 11.672 Menschen im Südwesten gestorben, das waren 54 mehr als am Donnerstag.

Update, 26. November, 14.53 Uhr: Strobl und Hermann pochen auf konsequente Corona-Kontrollen

Innenminister Thomas Strobl (61, CDU) und Verkehrsminister Winfried Hermann (69, Grüne) haben gemeinsam für die Einhaltung der Corona-Regeln in der Öffentlichkeit geworben. Sie kündigten konsequente Kontrollen etwa im Nahverkehr und auf Weihnachtsmärkten an. Die beiden Minister begleiteten am Freitag eine gemeinsame Kontrollaktion der Polizei und der Stuttgarter Straßenbahnen (SSB) in einer U-Bahn in Stuttgart.

Strobl kündigte Dutzende Schwerpunktkontrollen auf Weihnachtsmärkten und im Nahverkehr an. "Wenn jemandem aus Versehen die Maske ein bisschen unter die Nase rutscht, wird nicht sofort ein Bußgeld verhängt werden", sagte er. Aber bei denen, die sich hartnäckig weigerten und vorsätzlich andere gefährdeten, sei ein konsequentes Einschreiten notwendig. "Im Zweifel gibt es auch spürbare Sanktionen."

Hermann sprach von einem Bußgeld von mindestens 200 Euro für die, die im Nahverkehr nicht nachweisen könnten, dass sie geimpft, genesen oder getestet seien. Das Risiko, erwischt zu werden, sei hoch. Die Mehrheit in der Bevölkerung erwarte aber, dass die Regeln kontrolliert würden. "Denn die fühlen sich verarscht, wenn sie sich dran halten und die anderen werden nicht mal kontrolliert."

Innenminister Thomas Strobl (61, CDU) pocht auf strenge Corona-Kontrollen.
Innenminister Thomas Strobl (61, CDU) pocht auf strenge Corona-Kontrollen.  © Sebastian Gollnow/dpa

Update, 26. November, 12.39 Uhr: Nochmals 400.000 Euro Soforthilfe für Unterbringung von Obdachlosen

Das Land Baden-Württemberg stellt den Kommunen nochmals eine Soforthilfe in Höhe von 400.000 Euro für die Unterbringung von Obdachlosen zu Verfügung, wie aus einer Mitteilung des Sozialministeriums vom Freitag hervorgeht.

"Wir wollen Städte, Gemeinden und Stadt- und Landkreise finanziell unterstützen, damit sie zusätzliche Unterkünfte und Zimmer für die Unterbringung von obdachlosen Menschen anmieten können", wird Sozial- und Integrationsminister Manne Lucha zitiert. "Unser Ziel ist es, die Mehrfachbelegungen von Zimmern zu vermeiden und auch eine Unterbringung unter Quarantänebedingungen zu ermöglichen."

Und er wendet sich an die Bevölkerung: "Obdachlose Menschen riskieren bei den nächtlichen Temperaturen im Winter nicht nur ihre Gesundheit, sondern oft auch ihr Leben. Ich appelliere daher an alle Bürgerinnen und Bürger, nicht achtlos wegzuschauen, wenn sie im Winter auf Menschen treffen, die vielleicht Hilfe brauchen. Ein Anruf bei der Polizei, beim Ordnungsamt oder im akuten Notfall beim Rettungsdienst unter der Nummer 112 kann Leben retten."

Update, 26. November, 11.23 Uhr: Weihnachtsmarkt startet mit Zeitslots für Besucher

Nach vielen Weihnachtsmarkt-Absagen sollen die Besucher auf jenem in der Ravennaschlucht trotz Corona in festliche Stimmung kommen. An den vier Adventswochenenden - jeweils ab Freitagnachmittag - öffnen die Buden am Fuße des Höllentalviadukts bei Breitnau (Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald) inmitten bewaldeter Hänge. Nur Geimpfte und Genesene mit aktuellem Test sind zugelassen.

Eintrittskarten müssen im Vorverkauf in Touristeninformationen oder per Online-Buchung unter hochschwarzwald.de/weihnachtsmarkt erworben werden. Dann kann man ein Zeitfenster von rund zwei Stunden auswählen. Die Kapazität auf dem Marktgelände pro Slot ist auf 2500 Besucher begrenzt - das entspricht den Angaben zufolge 50 Prozent des eigentlichen Fassungsvermögens. Auch für Shuttlebusse aus den umliegenden Orten müssen Gäste einen festen Sitzplatz buchen.

So seien die Hygieneauflagen gut zu kontrollieren, sagte ein Sprecher der Hochschwarzwald Tourismus GmbH zum Auftakt am Freitag. Aufgrund der Lage in der Schlucht gebe es auch nur zwei Eingänge.

Erstmals ist in diesem Jahr auch ein Weihnachtsmarkt-Tag nur für Einheimische geplant: Sie sollen außer der Reihe am 9. Dezember ganz ohne Trubel die mehr als 40 Aussteller von Kunsthandwerk, Geschenkideen und regionalen Spezialitäten besuchen können.

Update, 26. November, 7.11 Uhr: 2G-Präsenzgottesdienste in Corona-Hotspots

In extremen Corona-Hotspots in Württemberg dürfen bald nur noch Geimpfte und Genesene Präsenzgottesdienste in evangelischen Kirchen besuchen.

Bei einer Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 800 fänden mit Ausnahme von Bestattungen und Nottaufen regelmäßig keine Gottesdienste ohne Zugangsbeschränkungen mehr statt, teilte die Evangelische Kirche in Württemberg mit Sitz in Stuttgart mit.

Im Ausnahmefall erlaubt bleiben demnach nur 2G-Gottesdienste mit einem Viertel der zulässigen Besucherzahl, Gottesdienste zur Übertragung in Internet, Radio und Fernsehen sowie im Freien. Kinder bis 14 Jahre sollen von der 2G-Regelung ausgenommen werden.

Die entsprechende Regelung werde vom zweiten Adventssonntag an (5. Dezember) gelten, solange auf Landesebene die Alarmstufe II gelte, teilte die Landeskirche mit.

"Welche Regelungen zu Weihnachten gelten, hängt von der jeweils gültigen Stufe ab", sagte ein Sprecher. "Da aktuell noch niemand weiß, wie die Situation Weihnachten sein wird, fahren viele Kirchengemeinden mehrgleisig – von Präsenzgottesdiensten über Gottesdienste im Freien bis zu Online-Gottesdiensten."

In extremen Corona-Hotspots in Württemberg dürfen bald nur noch Geimpfte und Genesene Präsenzgottesdienste in evangelischen Kirchen besuchen. (Symbolbild)
In extremen Corona-Hotspots in Württemberg dürfen bald nur noch Geimpfte und Genesene Präsenzgottesdienste in evangelischen Kirchen besuchen. (Symbolbild)  © Christophe Gateau/dpa

Update, 25. November, 18.50 Uhr: Weit über 11.000 neue Corona-Fälle

Das Landesgesundheitsamt meldet am Donnerstag 11.423 neue Corona-Infektionen. Damit haben sich inzwischen 796.760 Menschen angesteckt.

Auch wurden 37 neue Todesfälle im Zusammenhang mit dem Erreger bekannt, die Gesamtzahl der Verstorbenen steigt damit auf 11.618.

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nun 489,9. Am Vortag lag der Wert bei 476,4.

Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nun 489,9. (Symbolbild)
Die 7-Tage-Inzidenz beträgt nun 489,9. (Symbolbild)  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Update, 25. November, 13.39 Uhr: Saarland nimmt zwei Covid-Intensivpatienten aus Baden-Württemberg auf

Das Saarland nimmt zwei Covid-Intensivpatienten aus Baden-Württemberg auf. Sie würden ins Klinikum Saarbrücken sowie ins Universitätsklinikum in Homburg gebracht, teilte das saarländische Innenministerium am Donnerstag auf Anfrage mit. Die mit den Kliniken abgestimmten Zuweisungen orientierten sich «am konkreten Gesundheitszustand der Patienten und den hierfür optimalen Behandlungsoptionen in den Kliniken».

Baden-Württemberg verlege sieben Patienten innerhalb des "Kleeblatt"- Verbundes der Länder Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland. Von diesen Patienten übernehme das Saarland zwei. Ob weitere Covid-Intensivpatienten im Saarland aufgenommen werden sollten, werde erst nach konkret vorliegenden Anfragen geprüft, teilte ein Sprecher mit.

Titelfoto: Caroline Seidel/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus: