Corona in Baden-Württemberg: Ulm verschiebt Schulöffnung

Baden-Württemberg - Die Situation rund um das Coronavirus in Baden-Württemberg sowie in ganz Deutschland ist angespannt, die Infektionszahlen steigen exponentiell.

Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)
Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Deshalb wurde die Notbremse gezogen und die Corona-Maßnahmen verschärft.

Am 13. April hat die Bundesregierung daher strengere Regelungen beschlossen, die Einzelheiten werden noch geklärt.

Die Corona-Verordnung des Landes zwingt Kreise mit hohen Infektionszahlen, zwischen 21 Uhr und 5 Uhr eine Ausgangsbeschränkung zu verhängen.

Sobald ein Stadt- oder Landkreis an 3 Tagen in Folge den Wert von 100 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschreitet und zugleich ein diffuses Infektionsgeschehen vorliegt, muss der Kreis handeln.

An Schulen soll der Präsenzunterricht nur mit zwei Coronatests pro Woche gestattet werden. Überschreitet in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinander folgenden Tagen die 7-Tage-Inzidenz 200, soll Präsenzunterricht untersagt werden.

Mittlerweile gibt es 400.029 bestätigte Infektionen in Baden-Württemberg. 352.738 Menschen davon sind schätzungsweise bereits wieder genesen. 9022 Menschen sind im Südwesten bislang im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. (Stand: 15. April)

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Baden-Württemberg gibt es hier im Ticker. Ältere News könnt Ihr hier nachlesen.

Update, 16. April, 13.30 Uhr: Ulm verschiebt Schulöffnung wegen Nähe zum Corona-Grenzwert 200

Die Stadt Ulm hat wegen stark steigender Infektionszahlen die geplante Wiedereröffnung der Schulen für alle Kinder und Jugendlichen erstmal verschoben. Zwar liegt die Stadt noch knapp unter dem Schwellenwert von 200 Neuinfektionen pro 100.000 in einer Woche, ab dem Schulen wieder geschlossen werden sollen.

Der für Bildung zuständige Stadtdirektor Gerhard Semler teilte am Freitag jedoch mit, den Schulen werde empfohlen, "dass vorerst von einem Präsenzunterricht Abstand genommen werden soll". Ulm hat nach Zahlen des Landesgesundheitsamts vom Donnerstag (16 Uhr) eine Inzidenz von 190,9.

Semler erklärte, Hintergrund sei die Erfahrung der vergangenen Tage und aus der letzten Corona-Welle, die den Schluss nahelegten, "dass wir die Inzidenz von 200 rasch erreichen werden". Der Abteilungsleiter betonte aber, dass es sich um eine Empfehlung handele, da die rechtliche Grundlage für ein Verbot des Präsenzunterrichts ab einer Inzidenz von 200 noch gar nicht vorhanden sei. Die Landesregierung in Stuttgart will ihre Corona-Verordnung aber am Wochenende aktualisieren und dann die vom Bund verlangte Notbremse einarbeiten.

Diese sieht unter anderem vor, dass Schülerinnen und Schüler in Hotspots mit einer Inzidenz von 200 erneut von zuhause lernen müssen. Allerdings ist die Voraussetzung, dass ein Kreis an drei Tagen hintereinander den Schwellenwert von 200 überschreitet - dann muss am übernächsten Tag der Präsenzunterricht untersagt werden. Allein 8 Stadt- und Landkreise im Südwesten sind bei einer Inzidenz über 200, weitere 9 Kreise liegen nur knapp darunter. Dazu gehört neben Ulm auch die Landeshauptstadt Stuttgart.

Die Schulöffnung wird in Ulm verschoben.
Die Schulöffnung wird in Ulm verschoben.  © dpa/Dirk Waem/BELGA

Update, 16. April, 13.12 Uhr: Polizeigewerkschaft beklagt "Laissez-faire" bei Corona-Regeln

Die Deutsche Polizeigewerkschaft hat eine zu lasche Durchsetzung der Corona-Regeln in den vergangenen Wochen beklagt - und kündigt mit dem Inkrafttreten der «Bundes-Notbremse» strengere Kontrollen im Land an. "Es ist unabdingbar, dass die Polizei die Maßnahmen dann wieder nach oben fahren muss" sagte Landeschef Ralf Kusterer am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart.

"Wenn wir in einen scharfen Lockdown zurückfallen, sind wir wieder in der Situation wie vor einem Jahr. Dann müssen wir Parks und den öffentlichen Raum wieder stärker kontrollieren." Auch Hinweisen zu Verstößen im Privaten, etwa illegalen Partys, werde man nachgehen.

Derzeit herrsche trotz hoher Infektionszahlen eine Situation, in der das Leben «normal pulsiert», sagte Kusterer. Aus Sicht vieler Menschen herrsche seit November Lockdown, und gar nichts werde durchgesetzt. Er sieht vor allem die Kommunen in der Pflicht. "Für mich ist das "Laissez-faire" in manchen Städten nicht hinnehmbar."

So gebe es Straßenbahnen, in denen sich viele nicht an die Maskenpflicht hielten. Die Regeln müssten durchgesetzt werden, sonst lebe man in einer Gesellschaft, die mache, was sie wolle.

Die Regeln müssten besser durchgesetzt werden.
Die Regeln müssten besser durchgesetzt werden.  © DPA / Sebastian Gollnow

Update, 16. April, 13.04 Uhr: Uniklinik Freiburg erhofft sich Antworten dank PCR-Schüler-Tests

Die geplanten großangelegten PCR-Testungen von Schülern und Kita-Kindern in Freiburg könnten aus Expertensicht wichtige wissenschaftliche Erkenntnisse im Kampf gegen die Corona-Pandemie liefern. Antworten erhoffe man sich etwa auf die Frage, wie groß die Unterschiede der Infektionszahlen je nach Alter der Kinder, Region und Schulform seien, erklärte Dr. Roland Elling, der das Pilotprojekt vonseiten der Uniklinik Freiburg betreut.

Auch wolle man erforschen, in welchem Zusammenhang die Inzidenzzahlen an Schulen mit den Gesamt-Inzidenzwerten der jeweiligen Region stünden - und damit auch, ob Präsenzunterricht auch bei höheren Inzidenzwerten durchführbar sein könne, wenn dabei die Schulinzidenzen niedrig seien.

Freiburg stellt derzeit ein Pilotprojekt zur Testung von Kindern auf die Beine. Dabei setzt man auf sogenannte Pool-PCR-Tests. Schülerinnen und Schüler lutschen dafür an Wattestäbchen. Die Stäbchen kommen klassenweise gemeinsam in Trommeln und dann ins Labor, wo sie am selben Tag gesammelt untersucht werden.

Nur wenn in dieser Sammeltestung Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt werden, müssen die Kinder am Abend nochmals zum Einzeltest. Über ein eigens angeschafftes IT-System sollen Eltern automatisiert über die Testergebnisse informiert oder zu Nachtestungen geladen werden. Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) will die Testungen nach und nach auf immer mehr Schulen ausdehnen.

Update, 16. April, 9.14 Uhr: Heidelbergcement startet überraschend robust ins neue Jahr

Der Baustoffkonzern Heidelbergcement hat im ersten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Der Umsatz sei von 3,93 Milliarden Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum auf 3,96 Milliarden Euro gestiegen, teilte der Dax-Konzern am Donnerstagabend mit. Analysten seien hingegen von einem Rückgang auf 3,87 Milliarden Euro ausgegangen.

Das Ergebnis des laufenden Geschäftsbetriebs vor Abschreibungen (RCOBD) stieg den Angaben zufolge von 405 Millionen auf 538 Millionen Euro. Hier hätten Experten mit 436 Millionen Euro ebenfalls weniger erwartet. Die Aktien von Heidelbergcement profitierten am Freitag vorbörslich von den Zahlen.

Heidelbergcement ist nach eigenen Angaben einer der weltweit größten Hersteller von Baustoffen. Der Baustoffkonzern setzt auf Rückenwind durch staatliche Infrastrukturprogramme und den privaten Wohnungsbau. Das betrifft auch das billionenschwere Konjunkturprogramm der USA. Für 2021 erwartete der Dax-Konzern Mitte März einen leichten Anstieg des Umsatzes und bereinigten Betriebsergebnisse, rechnete aber mit steigenden Kosten für Rohstoffe sowie Energiekosten.

2020 schrumpften die Erlöse des Konzerns mit 54.000 Beschäftigten auf vergleichbarer Basis um fünf Prozent auf 17,6 Milliarden Euro. Hohe Abschreibungen hatten zu einem Milliardenverlust geführt. Der auf die Aktionäre anfallende Fehlbetrag betrug im vergangenen Jahr 2,1 Milliarden Euro. Bereinigt um Sondereffekte stieg der Gewinn zum Vorjahr um acht Prozent auf knapp 1,4 Milliarden Euro.

Update, 16. April, 9.12 Uhr: Bodensee-Schifffahrt verschiebt Saisonstart erneut

Wegen der Corona-Pandemie wird der Saisonstart der deutschen Bodensee-Schifffahrt erneut verschoben. Wie lange die 13 Ausflugsschiffe der Bodensee-Schiffsbetriebe (BSB) in den Häfen bleiben müssen, war zunächst unklar. "Wir hoffen auf den Mai", sagte ein Sprecher am Freitag. Der Saisonstart sei von der Infektionslage und den Öffnungsperspektiven für andere Touristen-Attraktionen am Bodensee abhängig.

Ursprünglich hatten die deutschen Schiffe zusammen mit jenen aus Österreich und der Schweiz zu Ostern ihre Fahrten aufnehmen wollen. Danach war der 19. April als Starttermin anvisiert worden. Auf schweizerischer und österreichischer Seite gibt es demnach bereits Rundfahrten innerhalb der Landesgrenzen, aber keinen Linienbetrieb.

Update, 15. April, 19 Uhr: Jetzt mehr als 400.000 Infektionen mit dem Coronavirus in Baden-Württemberg

Wie das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg mitteilte, wurden am Donnerstag weitere 3472 Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet. Somit stieg die Anzahl der seit Pandemie-Beginn Infizierten auf 400.029. Davon sind 352.738 genesen. Insgesamt starben in Baden-Württemberg im Zusammenhang mit Covid-19 9022 Menschen, das waren 15 Todesfälle mehr als zum Vortag. Die Sieben-Tages-Inzidenz lag bei 165,0.

Update, 15. April, 13.47 Uhr: Freiburg testet Schüler mit "Wattestäbchen-Lollis" auf Corona

Die Stadt Freiburg geht bei Corona-Tests bei Schülern einen Sonderweg - und sieht in der Methode großes Potenzial. "Das hat die Chance, zu einem landes- oder bundesweiten Modell zu werden", sagte Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn (parteilos) am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur.

Die Stadt setzt seit einigen Wochen auf sogenannte Pool-PCR-Tests. Dabei lutschen Schülerinnen und Schüler an Wattestäbchen wie an Lollis. Die Stäbchen kommen klassenweise gemeinsam in Trommeln und dann ins Labor, wo sie am selben Tag gesammelt untersucht werden. Nur wenn in dieser Sammeltestung Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt werden, müssen die Kinder am Abend nochmals zum Einzeltest. Positiv Getestete müssen sich isolieren, negativ Getestete können die Schulen weiter besuchen.

"Wir glauben, dass das ein richtig großer Wurf sein kann", sagte Horn zu dem Projekt, das bislang nur zum Teil übers Land finanziert wird. "Es ist schneller, kostengünstiger, sicherer und nachhaltiger als das Testen mit Schnelltests."

Bislang läuft die Aktion nur an ausgewählten Schulen. Die Stadt will sie aber immer weiter ausdehnen: Ab der übernächsten Woche sollen die Kinder an den 30 Grundschulen der Stadt zweimal wöchentlich getestet werden, in den Wochen darauf auch die in Kitas und weiterführenden Schulen.

Die Landesregierung habe das Verfahren anerkannt, die Uniklinik Freiburg begleite es wissenschaftlich, sagte Horn. So erhoffe man sich etwa Erkenntnisse darüber, an welchen Schultypen das Virus sich besonders stark ausbreite. Ein auf eigene Faust beschafftes österreichisches IT-System solle ab kommender Woche automatisch die Familien über die Testergebnisse informieren und gegebenenfalls zu Nachtestungen einladen.

Die ersten Rückmeldungen aus den Schulen seien "phänomenal", sagte Horn. In der Woche vor Ostern seien bei 2000 getesteten Schülern zwei Fälle ausfindig gemacht worden.

Auf lange Sicht könnten dem Oberbürgermeister zufolge auch Behören oder Firmen auf Pooltests zurückgreifen. Dazu müssten aber zunächst die PCR-Testkapazitäten in den Laboren ausgebaut werden. Auch hofft die Stadt auf mehr Geld vom Land, etwa zur Deckung der Personalkosten und für das IT-System.

Update, 15. April, 10.32 Uhr: Handwerk im Südwesten hegt Hoffnung auf Besserung

Die Handwerksbetriebe im Südwesten setzen laut aktueller Konjunkturumfrage Hoffnungen in das gerade begonnene zweite Quartal. Gut 40 Prozent gehen davon aus, dass ihre Geschäfte in den kommenden Wochen und Monaten besser laufen werden als zuletzt, wie der Handwerkstag am Donnerstag mitteilte. Etwas mehr als die Hälfte der Betriebe erwartet keine großen Veränderungen. Dass sich die Lage noch verschlechtern könnte, fürchten nur acht Prozent.

"Allerdings sind in diesen Angaben die aktuellen Überlegungen des Bundes, mit einem neuen Infektionsschutzgesetz härtere Notbremsen durchzusetzen, nicht enthalten", schränkte Handwerkspräsident Rainer Reichhold ein.

"Sollte es statt vorsichtigen Lockerungen zu weiteren Verschärfungen kommen, kann es schnell richtig düster werden. Denn in vielen Bereichen sind die Reserven aufgebraucht", warnte er.

Aktuell schätzt knapp die Hälfte der 1500 befragten Betriebe die Lage als gut ein. 23 Prozent bezeichnen sie als mittelmäßig und 29 als schlecht. "Lange Zeit sind wir gut durch die Corona-Krise gekommen, und auch jetzt gibt es noch Handwerksbereiche, die nur wenig betroffen sind", bilanzierte Reichhold. "Dennoch haben die Lockdowns bei vielen Betrieben ihre Spuren hinterlassen."

Update, 15. April, 7.57 Uhr: Großes Aufatmen in Senioreneinrichtungen

Die Menschen in den Senioreneinrichtungen sind nach Auskunft des Landesseniorenrates von der Corona-Pandemie doppelt hart getroffen worden und können jetzt aufatmen. "Sie mussten zeitweise auf ihren Zimmern bleiben, es gibt bis heute kaum gemeinschaftliche Angebote, die Besuche von Angehörigen waren stark eingeschränkt. Am schlimmsten aber war, dass Menschen alleine gestorben sind", sagte der Vorsitzende des Landesseniorenrats, Eckart Hammer, der Badischen Zeitung (Donnerstag). Es gebe den Begriff des sozialen Todes, der vor dem körperlichen eintrete, sagte Hammer.

"Einsame Menschen, das sagen Studien, haben aber tatsächlich auch eine deutlich kürzere Lebenserwartung als Menschen, die ein funktionierendes Netzwerk haben."

In den Einrichtungen habe es eine sehr hohe Impfbereitschaft gegeben, sagte Hammer vor Beginn des baden-württembergischen Corona-Impfgipfels an diesem Freitag. Es hätten einige Ängste der Jüngeren keine Rolle gespielt. "Etwa ob die Impfungen das Erbgut schädigen oder unfruchtbar machen. Im hohen Alter sind diese Dinge nicht mehr so relevant".

Es sei ein großes Aufatmen zu spüren, weil auch wieder angstfreie Kontakte möglich seien, vor allem auch mit Kindern und Enkeln. Die Durchimpfung dieser besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppe sei annähernd erreicht.

"Nun kommen die nächsten Schritte – zurück zu einer Normalisierung des Lebens. Man darf da auch den Aspekt der Zeit nicht vergessen. Gerade bei den Hochaltrigen sind die verbleibenden Tage, Wochen und Monate gewichtiger als bei den Menschen, die ihr Leben noch vor sich haben."

Um die Corona-Impfkampagne voranzutreiben, will Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) am Freitag (11 Uhr) in einer Videoschalte mit Kommunalpolitikern sowie Vertretern etwa von Ärztekammer, Apothekerverband und Krankenhausgesellschaft sprechen.

Update, 15. April, 7.50 Uhr: Verband: Impfen in Hausarztpraxen läuft "sehr gut"

Das Impfen in den Hausarztpraxen läuft aus Sicht des Hausärzteverbands hervorragend. "Wir haben im Vergleich zur Vorwoche die doppelte Menge an Impfungen erreicht. Der organisatorische Aufwand mit dem Impfstoff von Biontech ist zwar erheblich, aber nach den mir vorliegenden Ergebnissen in den Praxen läuft es sehr gut", sagte Berthold Dietsche, Vorsitzender des Hausärzteverbands Baden-Württemberg, dem Südkurier (Donnerstag). Man habe kein Problem, Patienten von Impfungen zu überzeugen. "Unser Problem ist es vielmehr, wie wir mit diesem lächerlich knappen Impfstoff den Bedarf decken können."

Die Patienten seien endlos dankbar, sagte Dietsche dem Blatt. "Jeder Hausarzt hat in seiner Praxis lange Wartelisten von Patienten, die sich in der Praxis impfen lassen wollen, die weder Lust haben, in der 116117-Warteschleife zu verhungern, noch irgendwelche kollabierenden Homepages zu besuchen."

Wenn man die Hausärzte ließe und mit Impfstoff versorgen würde, dann wäre das Thema Impfen in wenigen Monaten erledigt, sagte Dietsche. Die Impfzentren bräuchte man seiner Ansicht nach ab einer gewissen Zeit für einen Übergangszeitraum, aber dieser könne relativ kurz sein.

Die Verunsicherung bei den Patienten, was den Impfstoff von Astrazeneca angehe, sei erstaunlich gering, sagte Dietsche. "Wenn unsere Institutionen, zu denen ich Vertrauen habe, sagen, dass der Impfstoff sicher ist, dann gehe ich davon aus, dass er sicher ist. Genau das sage ich auch meinen Patienten."

Titelfoto: dpa/Dirk Waem/BELGA

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