Coronavirus in Baden-Württemberg: Die Maskenpflicht bleibt bestehen

Baden-Württemberg - Die Situation rund um das Coronavirus entspannt sich zunehmend. Die Zahl der Infizierten und Todesfälle stieg in Baden-Württemberg längst nicht mehr so rasant wie noch vor einigen Wochen.

Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)
Alle Informationen zum Coronavirus findet Ihr in unserem Liveticker. (Symbolbild)  © Fabian Strauch/dpa

Die Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus zeigen also ihre Wirkung. Doch noch ist die Zeit für eine endgültige Entwarnung nicht gekommen.

Das öffentliche Leben wurde und wird nach wie vor in stückweisen Lockerungsschritten langsam wieder hochgefahren. 

Nach der letzten Anpassung der Corona-Verordnung (gültig zum 15. Juni) sind Feiern mit maximal 99 Teilnehmenden wieder möglich. Im öffentlichen Raum darf man sich in einer Gruppe mit Angehörigen von bis zu zwei Haushalten oder bis zu zehn Personen aufhalten.

Bei Veranstaltungen und sonstigen Ansammlungen außerhalb des öffentlichen Raums dürfen sich jetzt bis zu 20 statt bisher nur zehn Personen aus mehreren Haushalten treffen oder ohne zahlenmäßige Beschränkung, wenn Personen miteinander verwandt sind sowie deren Partnerinnen und Partner.

1837 Menschen sind im Südwesten bislang an den Folgen des Coronavirus gestorben. Mittlerweile gibt es 35.755 bestätigte Infektionen in Baden-Württemberg (Stand 3. Juli).

Die aktuellen Entwicklungen zum Coronavirus Sars-CoV-2 in Baden-Württemberg gibt es hier im Ticker. Ältere News könnt Ihr hier nachlesen.

Update, 6. Juli, 11 Uhr: Maskenpflicht bleibt in Baden-Württemberg

Die baden-württembergische Landesregierung lehnt ein Ende der Maskenpflicht oder Lockerungen der Vorgabe strikt ab. "Die Maskenpflicht bleibt ein zentraler Bestandteil unserer Strategie", sagte eine Sprecherin des Staatsministeriums am Montag in Stuttgart der dpa. 

Gemeinsam mit dem Abstandsgebot sei die Pflicht zur Mund-Nase-Bedeckung ein wirksames Mittel im Kampf gegen das Coronavirus und weitere Infektionen. Es gebe keinen Anlass zur Entwarnung, zumal die Ansteckungszahlen weltweit gesehen immer weiter anstiegen.

Über eine Maskenpflicht in Baden-Württemberg entscheidet nach Angaben des Staatsministeriums die grün-schwarze Landesregierung. Die Debatte über ein baldiges Ende der coronabedingten Maskenpflicht zumindest im Handel war am Wochenende ins Rollen geraten, nachdem sich Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) in der "Welt am Sonntag" für einen solchen Schritt in seinem Land ausgesprochen hatte. 

Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) hatte eine Lockerung favorisiert, seine Forderung am Montag aber relativiert.

Gegen ein zeitnahes Ende der Pflicht für den Mund-Nasen-Schutz in Geschäften haben sich inzwischen neben Baden-Württemberg unter anderem auch Bayern, Schleswig-Holstein, Brandenburg und Hamburg ausgesprochen.

Ministerpräsident Kretschmann warb vor Monaten für die Maskenpflicht.
Ministerpräsident Kretschmann warb vor Monaten für die Maskenpflicht.  © Christoph Schmidt/dpa

Update, 5. Juli, 15.15 Uhr: Derzeit tragen viele Menschen ein "Snutdauk"

"Mundschutz" auf Platt heißt "Snutdauk". Dieses Wort ist als "Schönste Neuschöpfung" im Plattdeutsch-Wettbewerb 2020 gekürt worden. 

Ein Baden-Württemberger hat den Begriff eingereicht. "Snutdauk" (etwa: "Schnutentuch") stammt aus der Wortfamilie des "Snutenpulli" und bedeutet "Mundschutz oder Mund-Nasen-Bedeckung", wie das Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen (Mecklenburg-Vorpommern) am Sonntag mitteilte. 

In dem Wettbewerb gibt es drei Kategorien. Zum "Plattdeutschen Wort des Jahres 2020" wurde "Ballerdutje" als Bezeichnung für einen "schmatzenden Kuss" gewählt. Dies hatte ein Plattdeutschfreund aus Niedersachsen vorgeschlagen. 

Bei der "Schönsten Redewendung" entschied sich die Jury für "Ut ein' Schwientroch ward kein Violin" (Aus einem Schweinetrog wird doch keine Geige), den zwei Frauen aus Stralsund eingereicht hatten. Mit insgesamt 200 Vorschlägen aus zwölf Bundesländern sei die Resonanz so hoch wie lange nicht gewesen, sagte Museumschef Marco Zabel. 

Die Corona-Ereignisse hätten die Einreichungen so dominiert wie vorher kaum ein anderes Ereignis. So zeige sich auch lebendige Sprache.

Update, 5. Juli, 9 Uhr: Hochzeitsabsagen häufen sich

Wegen coronabedingter Absagen von Trauungen befürchtet die Hochzeitsbranche Engpässe in der kommenden Saison. 

"Die Termine bei vielen Standesämtern, Locations und Dienstleistern werden knapp", hieß es vom Bund deutscher Hochzeitsplaner. Flexibilität sei bei der Planung gefragt. Auch der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) Baden-Württemberg befürchtet Staus. Sicher voraussagen könne das derzeit aber niemand, sagte Sprecher Daniel Ohl.

Bei den Standesämtern im Südwesten häufen sich die coronabedingten Hochzeitsabsagen, wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab. Staus bei den Terminanfragen für 2021 gebe es aber noch nicht. Das liegt auch daran, dass bei vielen eine Anmeldung erst im September möglich ist.

Die Hoffnung in der Branche ist, dass viele Veranstaltungen, die jetzt wegen der Corona-Einschränkungen nicht stattfinden konnten, noch in diesem Jahr nachgeholt werden können.

Bei den Standesämtern häufen sich die Absagen. (Symbolbild)
Bei den Standesämtern häufen sich die Absagen. (Symbolbild)  © picture alliance / dpa

Update, 4. Juli, 14 Uhr: Schausteller verkaufen Crepes

Für die stark von der Corona-Krise gebeutelten Schausteller schafft die Stadt Heidelberg neue Verdienstchancen. Ein knappes Dutzend Buden-Besitzer verkauft seit Freitag in der Innenstadt Süßigkeiten, Crepes oder herzhafte Leckereien wie Prager Schinken. 

Die Schausteller kommen aus Heidelberg oder sind der Stadt durch den Weihnachtsmarkt oder das bereits abgesagte Volksfest Heidelberger Herbst verbunden.

Das Angebot soll so lange bestehen bleiben, wie die Corona-Einschränkungen gelten. Großveranstaltungen, bei denen Schausteller ihre Stände aufbauen, sind mindestens bis Ende Oktober untersagt. Mathias Schiemer, Geschäftsführer von Heidelberg Marketing, betont: "Die Absage von Großveranstaltungen macht es den Unternehmern, die eigentlich dafür sorgen, anderen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern, unheimlich schwer."

Nach Angaben des Deutschen Schaustellerbunds zählt die Branche bundesweit rund 5300 Unternehmen mit 31 800 Beschäftigten. Die Schausteller beschicken etwa 9750 deutsche Volksfeste und rund 3000 Weihnachtsmärkte.

Kunden warten vor einem Schaustellerwagen, der Zuckerwatte und gebrannte Mandeln anbietet, auf eine Portion Zuckerwatte.
Kunden warten vor einem Schaustellerwagen, der Zuckerwatte und gebrannte Mandeln anbietet, auf eine Portion Zuckerwatte.  © Uwe Anspach/dpa

Update, 3. Juli, 17.51 Uhr: 25 Neu-Infektionen, kein Todesfall

Am Freitag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium insgesamt weitere 25 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr).

Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.817 an, so das Ministerium am Abend: "Davon sind ungefähr 33.454 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 526 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert."

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute kein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Da aber zwei Meldungen aus den Kreisen Emmendingen und Konstanz korrigiert wurden, beträgt die Zahl der Todesfälle jetzt insgesamt 1837.

"Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,97 angegeben", heißt es weiter.

In Baden-Württemberg haben sich mindestens 35.817 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 1837 starben.
In Baden-Württemberg haben sich mindestens 35.817 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 1837 starben.  © Sven Hoppe/dpa

Update, 3. Juli, 17.04 Uhr: Alle fünf Schulen im Kreis Göppingen frei von Coronavirus

Alle fünf vom Coronavirus betroffenen Schulen im Kreis Göppingen sind nach Testung wieder virusfrei. Nach 500 Abstrichen bei Schülern und Lehrern, die mit den angesteckten Schülern Kontakt hatten, sei keine weitere Infektion festgestellt worden, teilte der Landkreis mit. 

In den fünf Schulen hatte sich jeweils ein Schüler oder eine Schülerin infiziert. Für Mitschüler und Lehrer wurde Quarantäne angeordnet. Insgesamt waren Freitagmorgen 124 Menschen zwangsweise zu Hause. Das Weiterverbreiten des Virus zu verhindern, sei besonders wichtig, da in einigen Klassen die Abschlussprüfungen anstehen, so die Behörde. 

Die Infektionen waren auf ein privates Grillfest zurückzuführen.

Update, 3. Juli, 15.08 Uhr: ratiopharm Ulm muss wegen Corona Verträge mit Jerrett und Willis auflösen

Basketball-Bundesligist ratiopharm Ulm reagiert mit der Trennung von zwei Spielern auf die finanziellen Einschnitte durch die Corona-Krise. Wie der Playoff-Halbfinalist am Freitag mitteilte, seien die Verträge mit Center Grant Jerrett und Forward Derek Willis vorzeitig aufgelöst worden.

"Das ist kein leichter Schritt, der uns insbesondere nach den großartigen Tagen in München sehr schwerfällt", sagte Geschäftsführer Thomas Stoll am Freitag mit Blick auf das Turnier in Bayern, bei dem Ulm erst im Halbfinale gegen die MHP Riesen Ludwigsburg ausgeschieden war. "Aber wir haben keine Wahl. Der Spielermarkt wird sich in diesem Sommer radikal ändern und ohne die für unseren Etat elementaren Zuschauereinnahmen können wir die laufenden Verträge nicht erfüllen."

Bereits Ende März hatten die Schwaben mit einem Gehaltsverzicht und Kurzarbeit auf die Aussetzung des Spielbetriebs und die ausbleibenden Einnahmen reagiert. Geschäftsführer Andreas Oettel erklärte nun, der Verein werde "alles daransetzen, den Etat so schnell wie möglich wieder auf ein Niveau wie vor der Corona-Krise zu bringen. Die jetzt getroffenen Entscheidungen sind hart, aber nur so können wir sicherstellen, dass ratiopharm ulm auch in seiner 20. Saison wettbewerbsfähig bleibt."

Derek Willis (links) von Ulm in Aktion gegen Richard Freudenberg von Frankfurt.
Derek Willis (links) von Ulm in Aktion gegen Richard Freudenberg von Frankfurt.  © Tilo Wiedensohler/camera4/BBL/pool/dpa

Update, 3. Juli, 11.12 Uhr: Maschinenbauer weiter im Corona-Tief

Die baden-württembergischen Maschinenbauer spüren weiter die Folgen der Corona-Krise. Der kräftige Rückgang der Auftragseingänge setzte sich im Mai fort, wie der Branchenverband VDMA am Freitag in Stuttgart mitteilte. Der Auftragseingang ging um 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück. Im Inland betrug das Minus 41 Prozent und im Ausland 31 Prozent.

Der Geschäftsführer des VDMA im Südwesten, Dietrich Birk, sagte: "Die Situation bleibt erst einmal sehr angespannt." Die Unternehmen kämpften zurzeit mit erheblichen Störungen auf der Nachfrageseite. Die Erwartungen in Bezug auf die Auftragslage in den nächsten drei Monaten seien bei vielen Betrieben eher pessimistisch. Über den Zeitraum Januar bis Mai 2020 lagen die Bestellungen 17 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Der Maschinenbau ist eine der baden-württembergischen Schlüsselbranchen.

Update, 3. Juli, 11.07 Uhr: Umfrage: Corona sorgt für miese Stimmung in Industrie und Handel

Die Lockerungen der Corona-Beschränkungen und alle Hilfeversprechen der Politik können die Alarmstimmung in der Südwest-Wirtschaft nicht bessern. In nahezu allen Branchen seien rückläufige Auftragseingänge und massive Umsatzeinbrüche zu verzeichnen, meldete der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) am Freitag. In einer aktuellen Konjunkturumfrage bezeichneten mittlerweile 41 Prozent der Betriebe ihre Lage als schlecht, zwei Drittel beklagten gesunkene Umsätze. Zuvor hatten "Stuttgarter Zeitung" und "Stuttgarter Nachrichten" darüber berichtet.

"Man spürt die große Verunsicherung unserer Unternehmen", sagte die Präsidentin der IHK Region Stuttgart, Marjoke Breuning. "Sie sehen mit großer Sorge, dass ihre Geschäfte nicht schnell wieder in Gang kommen, obwohl der Shutdown in Deutschland und anderen Partnerländern gelockert worden ist."

Update, 3. Juli, 09.23 Uhr: "Lernbrücken" in den Sommerferien

Die Schulschließungen durch Cornona haben bei leistungsschwachen Schülern zu Lücken geführt. Daher hat sich das Kultusministerium dazu entschlossen, in den letzten beiden Sommerferienwochen Lern- und Förderkurse für Schüler anzubieten. 

Kultusministerin Susanne Eisenmann: "Durch intensive Nachhilfe in den Sommerferien geben wir Schülerinnen und Schülern die Chance, coronabedingte Lernlücken zu schließen, um gut vorbereitet in das neue Schuljahr starten zu können."

"Die Eltern haben gemeinsam mit den Lehrkräften große Anstrengungen unternommen, um das Fernlernen für ihre Kinder so gut wie möglich zu gestalten und zu unterstützen. Dennoch war das heimische Lernen für manche Schülerinnen und Schüler mit großen Schwierigkeiten verbunden; sie konnten in dieser Phase nicht die Lernfortschritte erzielen, die sie im regulären Unterricht erreicht hätten. Hier brauchen wir zusätzliche Förderangebote und Lernzeiten, um ihnen gezielt die Chance zu geben, ihre Lernlücken zu schließen", sagt Eisenmann.

Kultusministerin Susanne Eisenmann.
Kultusministerin Susanne Eisenmann.  © Bernd Weißbrod dpa

Update, 3. Juli, 06.10 Uhr: Freilichtspiele des Theaters Konstanz mit Corona-Schutzkonzept

Das Theater Konstanz musste wegen der Corona-Krise eine Zwangspause einlegen. Im Schauspielhaus selbst gibt es noch immer keine Vorführungen. Dafür geht es im Freien weiter.

Mit maximal 250 Zuschauern pro Vorstellung und einem Corona-Infektionsschutz-Konzept startet das Theater Konstanz am Samstag in die diesjährigen Freilichtspiele auf dem Münsterplatz. Gezeigt werde die Uraufführung des Stückes "Hermann der Krumme oder die Erde ist rund" von Intendant Christoph Nix, hieß es im Vorfeld bei dem Schauspielhaus. Die Nachfrage nach den Karten sei sehr groß. "Lange vor Kassenöffnung bildeten sich die ersten Menschenschlangen vor dem Stadttheater. Der Hunger auf Theater scheint enorm zu sein." Bis Anfang August sind rund 25 Vorstellungen geplant.

Für das Theater sind es die ersten Auftritte seit der coronabedingten Pause. Im Schauspielhaus selbst gibt es derzeit keine Vorführungen, nachdem der Konstanzer Gemeinderat einen Beschluss gefasst hatte, der die Spielzeit für beendet erklärt hatte. Die Pläne für die Freilichtinszenierung auf dem Münsterplatz wurden dagegen genehmigt. Das Schutzkonzept beinhaltet unter anderem verschiedene Eingänge, zudem wurde bei der Bestuhlung auf genügend Abstand geachtet.

Die Schauspielerin Sarah Siri Lee König vom Theater Konstanz probt auf dem Münsterplatz in Konstanz auf einer Freilichtbühne das Stück "Hermann der Krumme oder die Erde ist rund".
Die Schauspielerin Sarah Siri Lee König vom Theater Konstanz probt auf dem Münsterplatz in Konstanz auf einer Freilichtbühne das Stück "Hermann der Krumme oder die Erde ist rund".  © Ilja Mess/Theater Konstanz/dpa

Update, 2. Juli, 20 Uhr: 25 Neu-Infektionen, ein Todesfall

Am Donnerstag wurden dem baden-württembergischen Gesundheitsministerium insgesamt weitere 25 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 16 Uhr).

Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 35.780 an, so das Ministerium am Abend: "Davon sind ungefähr 33.412 Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt noch 529 Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert."

Dem Landesgesundheitsamt wurde heute ein weiterer Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Demnach steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 1839.

"Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,96 angegeben", heißt es weiter.

In Baden-Württemberg haben sich mindestens 35.780 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 1839 starben.
In Baden-Württemberg haben sich mindestens 35.780 Menschen mit dem Coronavirus infiziert, 1839 starben.  © Sven Hoppe/dpa

Update, 2. Juli, 19.41 Uhr: Bund stützt Freiburger Barockorchester in Corona-Krise

Das Freiburger Barockorchester kann als eines von 27 freien Orchestern und Ensembles in der Corona-Krise auf Unterstützung aus dem Bundeshaushalt zählen. Die Mittel aus dem Programm "Orchester vor neuen Herausforderungen" umfassen jeweils bis zu 200.000 Euro. Ziel ist es, freien Ensembles und Orchestern "so schnell wie möglich den Wiederbeginn ihrer künstlerischen Arbeit zu ermöglichen", wie es am Donnerstag in Berlin hieß.

Gefördert werden etwa auch die Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, die Deutsche Kammerakademie Neuss am Rhein, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen oder das Elbipolis Barockorchester Hamburg.

"Die Corona-Krise hat die freien Ensembles und Orchester hart getroffen", sagte Kulturstaatsministerin Monika Grütters (58, CDU). Die freien Klangkörper seien ein wichtiger Kreativitätsfaktor der Musikkultur. "Mit künstlerischen Innovationen setzen sie Impulse, die oft von anderen Festivals, Theatern und Orchestern aufgegriffen werden."

Titelfoto: Christoph Schmidt/dpa

Mehr zum Thema Coronavirus:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0