Kanadische Regierung gibt schräge Empfehlung für Sex während der Corona-Pandemie

Kanada - Die Coronavirus-Pandemie bedeutet für viele Singles und Datingwütige, vorerst auf körperliche Kontakte zu verzichten, wenn sie nicht Gefahr laufen wollen, sich mit dem Virus zu infizieren. Das kanadische Gesundheitsministerium hat nun eine etwas fragwürdige Liste herausgegeben, mit der jedes Stelldichein sicher vonstattengehen soll...

So sollte ein Date in Corona-Zeiten nicht aussehen. Stattdessen rät das kanadische Gesundheitsministerium auch beim Sex dazu, möglichst Abstand zu halten.
So sollte ein Date in Corona-Zeiten nicht aussehen. Stattdessen rät das kanadische Gesundheitsministerium auch beim Sex dazu, möglichst Abstand zu halten.  © 123rf/ Roman Samborskyi

Sex haben und sich gleichzeitig an Abstandsregeln halten, funktioniert nicht so wirklich.

Das erkannte auch kanadische "Center for Disease Control" und kam auf eine besondere Idee: Anstatt das nun alle Kanadier während der Coronakrise abstinent bleiben sollen, wird empfohlen, den Coitus mithilfe von sogenannten "Glory Holes" zu vollziehen.

Dabei handelt es sich um Löcher in Wänden, die gerade groß genug sind, dass ein Penis hindurch passt.

Laut dem Gesundheitsministerium kann so der Körperkontakt und das Ansteckungsrisiko auf ein Minimum reduziert werden, da sich beide Personen in unterschiedlichen Räumen aufhalten und nur ihre Geschlechtsteile berühren.

Auf der Internetseite des Gesundheitsinstituts heißt es dazu: "Verwenden Sie Barrieren wie Wände (z. B. Glory Holes), die sexuellen Kontakt ermöglichen, aber engen Kontakt von Angesicht zu Angesicht verhindern."

Gesundheitsministerium rät zu "Glory Holes", Masken und Abstand beim Sex

Auf ihrer Internetseite listet das "Center for Disease Control" Tipps auf, mit denen eine Coronavirus-Infektion auch beim Geschlechtsakt vermeidet werden soll.
Auf ihrer Internetseite listet das "Center for Disease Control" Tipps auf, mit denen eine Coronavirus-Infektion auch beim Geschlechtsakt vermeidet werden soll.  © Screenshot bccdc.ca

Andere sexuelle Aktivitäten, die die nötige physische Distanz wahren, werden ebenfalls vorgeschlagen.

Dazu zählen Masturbation im selben Raum mit dem jeweiligen Sexualkontakt oder Sex via Webcam oder Internet.

Kondome und Gleitgel sollen ebenfalls dazu beitragen können, das Risiko einer Corona-Infektion beim Sex zu verringern.

Eine weitere Möglichkeit laut dem "Center for Disease Control" sei es, eine Maske während des Beischlafs zu tragen, auf Küssen zu verzichten oder Stellungen zu bevorzugen, bei denen die Köpfe möglichst weit voneinander entfernt sind.

Nach dem Techtelmechtel ist gründliches Waschen mit Seife am gesamten Körper das A und O.

Wer Coronavirus-Symptome zeigt, sollte sich lieber komplett in Verzicht üben.

Bisher ist noch nicht klar, ob das Virus überhaupt durch Sex übertragen werden kann. Allerdings konnte es bereits in Sperma und Kot nachgewiesen werden.

Titelfoto: 123rf/ Roman Samborskyi

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