CSD in Köln: Polizei mit starker Präsenz, so viele Besucher werden erwartet

Von Christoph Driessen

Köln - Zum Christopher Street Day in Köln erwarten die Veranstalter am Sonntag mehr als eine Million Besucher. Rund 250 Gruppen mit etwa 60.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern sowie 90 Festwagen werden bei der CSD-Parade (ab 11.30 Uhr) durch die Innenstadt ziehen.

Mehr als eine Million Besucher werden am Sonntag beim CSD ihn Köln erwartet.  © Christoph Reichwein/dpa

Der Kölner CSD ist eine der größten Veranstaltungen der queeren Gemeinschaft in Europa. Ähnlich groß ist in Deutschland nur der CSD in Berlin.

Die Polizei ist nach eigenen Angaben mit mehreren hundert Beamten im Einsatz, um die Versammlung zu schützen. "Der CSD steht als sichtbares Zeichen für Offenheit, Vielfalt, queeres Leben und die Achtung der Menschenrechte", sagte Einsatzleiter Gregor Eisenmann.

"Immer wieder rückt der CSD aber in den Fokus von Menschen mit radikalen Einstellungen, die sich gegen eine vielfältige Gesellschaft und demokratische Werte richten."

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Die queere Community sei weiterhin Ziel von Anfeindungen. "Deshalb werden wir frühzeitig und entschlossen einschreiten, damit Konflikte gar nicht erst entstehen", so Eisenmann.

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Mit dem CSD wird vielerorts an Ereignisse im Jahr 1969 in New York erinnert: Polizisten stürmten damals die Bar "Stonewall Inn" in der Christopher Street und lösten einen mehrtägigen Aufstand von Schwulen, Lesben und Transsexuellen aus.

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