Hunderte gehen für bezahlbaren Wohnraum in NRW auf die Straße: "Mieten Stopp!"

Düsseldorf/Köln - Hunderte Menschen haben am Samstag auch in Nordrhein-Westfalen am bundesweiten Aktionstag für bezahlbaren Wohnraum teilgenommen.

Kölner Bürger singen am Rudolfplatz, um gegen die Missstände im Wohnungsbau zu demonstrieren. Sie fordern einen Mietenstopp.
Kölner Bürger singen am Rudolfplatz, um gegen die Missstände im Wohnungsbau zu demonstrieren. Sie fordern einen Mietenstopp.  © Roberto Pfeil/dpa

Das Initiatoren-Bündnis, das unter anderem einen Mieterhöhungsstopp in stark angespannten Wohnungsmärkten fordert, hat auf dezentrale Informationsveranstaltungen gesetzt. Auf große Kundgebungen sei bewusst verzichtet worden, sagte ein Sprecher des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) NRW.

In Köln demonstrierten Bürger mit Transparenten, auf denen etwa "Armut abschaffen" stand. Überdimensionale rote Hände erhoben die Forderung "Mieten Stopp!"

In Düsseldorf gab es bei einer Veranstaltung in der Innenstadt unter anderem Schilderungen Betroffener über "Miet-Haie" und Verdrängung aus der Wohnung. Auch in Bonn, Essen, Dortmund, Herford und Neuss waren entsprechende Aktionen geplant.

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Zu dem überparteilichen Aktionsbündnis zählen neben dem DGB auch Mieterschutz- und Wohlfahrtsverbände. Zum Forderungskatalog gehören auch strengere Eigenbedarfsregeln.

Der DGB verlangt zudem ein Verbot von Mietvertragskündigungen und von Energiesperren in der Krise.

Titelfoto: Roberto Pfeil/dpa

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