Protest-Demos im Überblick: Das plant "Gen Z regelt" in Nordrhein-Westfalen

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Von Bettina Grönewald

Düsseldorf - Der Countdown läuft, die Polizei ist in Alarmbereitschaft: Bei den bundesweiten Demonstrationen von "Gen Z regelt" sollen am morgigen Samstag mehrere tausend Teilnehmende dabei sein.

Die Initiative "Gen Z regelt" kündigte friedlichen Protest aller am Samstag teilnehmenden Protestierenden an.
Die Initiative "Gen Z regelt" kündigte friedlichen Protest aller am Samstag teilnehmenden Protestierenden an.  © Frank Hammerschmidt/dpa

Bei den Protesten soll es unter anderem um Bildung, ein bezahlbares Leben, Klimaschutz und die Ablehnung einer Wehrpflicht gehen. Der Generation Z gehören, grob gesagt, die von 1995 bis 2010 Geborenen an.

Gemäß den offiziellen Anmeldungen bei der Polizei sind allein in NRW auf jeden Fall mehr als 20.000 Teilnehmende zu erwarten - die mit Abstand größte Kundgebung demnach mit rund 15.000 angemeldeten Teilnehmenden in Köln.

Laut Düsseldorfer Innenministerium liegen "bislang keine konkreten Anhaltspunkte dafür vor, dass es im Zusammenhang mit den angekündigten Protesten zu vergleichbaren Entwicklungen wie in Frankreich kommen wird". Gleichwohl sei nicht auszuschließen, dass legitime Schülerproteste von linken oder auslandsbezogenen Extremisten unterwandert werden könnten.

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Innenminister Herbert Reul (74, CDU) hat bereits eine harte Linie mit robusten Polizeieinsätzen gegen Krawallmacher angekündigt.

Zur Einsatzbewältigung stünden am 31. Oktober "in größtmöglichem Umfang Kräfte der Bereitschaftspolizei zur Verfügung", um auf unterschiedliche Einsatzszenarien angemessen reagieren zu können, hieß es aus seinem Ministerium.

Zudem hält die Polizei mehr Kräfte vor für die Halloween-Nacht auf den 1. November.

Titelfoto: Frank Hammerschmidt/dpa

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