Tausende Teilnehmer zu Demo-Samstag in Köln erwartet: Polizei warnt vor Verkehrschaos

Köln - Mehrere Demonstrationen werden am Samstag (19. September) in der Kölner Innenstadt für erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgen. Unter anderem sind Veranstaltungen zum Thema Abtreibung geplant. Die Polizei bereitet sich auf einen Großeinsatz vor.

Bereits im September des vergangenen Jahres nahmen tausende Demonstranten am "Marsch für das Leben" in Köln teil. (Archivbild)  © Christoph Reichwein/dpa

Zwischen 12.45 Uhr und 16.45 Uhr versammeln sich bis zu 3000 Abtreibungsgegnerinnen und -gegner beim "Marsch für das Leben" in der Innenstadt. Die Versammlung beginnt und endet jeweils mit einer Kundgebung auf dem Neumarkt, dazwischen ist ein Demo-Zug durch die Domstadt geplant.

Brisant: Parallel dazu findet auch eine Gegendemo statt. Die Versammlung "Pro Choice", zu der ebenfalls bis zu 3000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet werden, setzt sich eigenen Angaben zufolge "für das Recht auf körperliche Autonomie und reproduktive Freiheit ein" und will ein sichtbares Gegenelement für den "Marsch für das Leben" bilden.

Auch hier beginnt und endet die Versammlung mit Kundgebungen auf dem Neumarkt.

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Daneben sind laut Polizei weitere Demos, teilweise ebenfalls mit Aufzügen, am Friesenplatz, am Heumarkt und am Rudolfplatz angekündigt. 

Aufgrund der erwarteten hohen Teilnehmerzahlen müssen sich Anwohnerinnen und Anwohner, Besucher der Innenstadt und Geschäftsleute auf Behinderungen einstellen. Unter anderem der öffentliche Nahverkehr dürfte davon betroffen sein.

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Am Samstag werden auch tausende Gegendemonstranten des Bündnisses "Pro Choice" in der Domstadt erwartet. (Symbolbild)  © Manuel Genolet/dpa

Kölner Polizei mit mehreren hundert Kräften im Einsatz

"Die Polizei wird die bestätigten Demonstrationen mit mehreren hundert Einsatzkräften schützen", kündigt Polizeidirektor Frank Wißbaum außerdem an. Mit Blick auf die Auswirkungen auf Unbeteiligte wolle die Polizei zudem dafür sorgen, dass "die Sperren von Straßen und Kreuzungen auf das absolut erforderliche Maß" beschränkt werden. 

Darüber hinaus warnt er potenzielle Straftäter: "Gegen Störer, die die Meinungs- und Versammlungsfreiheit für Straftaten missbrauchen wollen, werden die Beamtinnen und Beamten konsequent vorgehen."

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