Zahlreiche Demonstrationen in NRW: Das ist der Grund für die Kundgebungen

Köln - Am zweiten Jahrestag des russischen Angriffs haben in Nordrhein-Westfalen mehrere Tausend Menschen demonstrativ Solidarität mit der Ukraine gezeigt.

Anlässlich des zweiten Jahrestags des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gingen auch in Köln viele Menschen auf die Straße.
Anlässlich des zweiten Jahrestags des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine gingen auch in Köln viele Menschen auf die Straße.  © Henning Kaiser/dpa

In Köln gingen am Nachmittag nach Veranstalterangaben rund 6000 Demonstranten in der Nähe des Doms auf die Straße. Unter anderem waren die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin, Wirtschaftsministerin Mona Neubaur (46, Grüne), und NRW-Europaminister Nathanael Liminski (38) dabei.

Der CDU-Politiker sagte, das russische Regime kämpfe nicht nur gegen die Ukraine, sondern auch gegen die Prinzipien, die Europa ausmachten. "Deshalb kämpfen die Menschen in der Ukraine auch für uns", erklärte er.

Veranstaltet wurde die Kundgebung vom deutsch-ukrainischen Verein Blau-Gelbes Kreuz. Nun sollten alle Ressourcen für die Ukraine mobilisiert werden, forderte ein Sprecher des Vereins. Auf Transparenten der Demonstranten stand unter anderem: "Russia is a terrorist state" (Russland ist ein terroristischer Staat) und "Waffen für Ukraine".

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In Aachen demonstrierten am Samstag nach Polizeiangaben etwa 500 Menschen, auch in Bielefeld fand eine Solidaritäts-Demonstration statt, die vor das Rathaus führte.

Weitere Kundgebungen waren in Siegen und Düsseldorf geplant.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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