Deutsche Bahn legt los: Diese Strecken sind ab sofort von Großbaustellen lahmgelegt

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Von Marc Herwig

Düsseldorf - Nach dem Ende der Sommerferien beginnt die Bahn auf mehreren wichtigen Strecken in Nordrhein-Westfalen mit neuen Baustellen.

Speziell im Ruhrgebiet müssen sich Reisende an Anzeigen wie diese gewöhnen.
Speziell im Ruhrgebiet müssen sich Reisende an Anzeigen wie diese gewöhnen.  © Oliver Berg/dpa

Das hat für Pendler und Reisende im Fernverkehr teilweise massive Auswirkungen - vor allem im Ruhrgebiet.

Es gibt Umleitungen, Ausfälle und Schienenersatzverkehr, wie die Bahn mitteilt. Dafür fahren wieder mehr Züge zwischen Köln und Düsseldorf nach regulärem Plan.

Die Strecken zwischen Duisburg, Essen und Oberhausen sind die Hauptschlagadern der Bahn im westlichen Ruhrgebiet. Ab Freitagabend (4. September) wird auf der wichtigen Verbindung erneut gebaut, so dass knapp zwei Monate lang bis Ende Oktober deutlich weniger Züge fahren können. Das hat Auswirkungen bis nach Düsseldorf, Köln, Bochum und Dortmund.

Ab Freitag: Wichtige Bahnstrecke nach Hamburg komplett dicht
Deutsche Bahn Ab Freitag: Wichtige Bahnstrecke nach Hamburg komplett dicht

Besonders stark trifft es Duisburg und Oberhausen. Dort halten nach den Planungen der Bahn während der Bauarbeiten bis auf wenige Ausnahmen nachts oder in Randzeiten gar keine Fernverkehrszüge mehr.

Die erste Bauphase beginnt am Freitagabend um 21.00 Uhr und geht bis zum 9. Oktober. In dieser Zeit sollen unter anderem zwölf Kilometer neue Oberleitungen bei Mülheim montiert werden. Hinzu kommen Weichenarbeiten.

Auch Köln und Düsseldorf von Baumaßnahmen betroffen

Betroffen sind unter anderem die Linien RE 1, 2, 3, 6, 11, 42, 44 und 49 sowie Regionalbahnen und zwei S-Bahnlinien (S1 und S3). Die Bahn richtet Schnellbusverbindungen zwischen Duisburg sowie Oberhausen und Essen ein.

Im Fernverkehr gibt es deutliche Einschränkungen für Reisende etwa nach Berlin oder Frankfurt. Auch aus Köln und Düsseldorf fahren wegen der Arbeiten weniger Züge nach Berlin.

Titelfoto: Oliver Berg/dpa

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