Noch häufiger nach Paris: Neuer Bahn-Fahrplan bringt Veränderungen in den Südwesten

Von Robin Wille

Stuttgart - Die Deutsche Bahn hat Details zum Fahrplanwechsel Mitte Dezember bekanntgegeben. Der Fahrplan 2027 tritt demnach am 13. Dezember in Kraft und bietet neue Verbindungen und mehr Fahrten ins Ausland.

Ihr könnt jetzt noch häufiger von Stuttgart und Karlsruhe nach Paris fahren.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Die Preise bleiben stabil und Tickets sind ab Mittwoch (14. Oktober) erhältlich, wie die Bahn mitteilte.

Künftig fahren mehr ICE-Sprinter von Stuttgart nach Berlin. Die Fahrzeit beträgt laut Bahn rund vier Stunden und 45 Minuten. Der Zug hält dabei lediglich in Nürnberg.

Zum bisherigen Sprinter-Angebot von Stuttgart (Abfahrt 7.03 Uhr) kommen Verbindungen um 11.03 Uhr und 15.03 hinzu. Aus Berlin kommen die Sprinter wiederum um 12.59 Uhr, 16.58 Uhr und 20.57 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof an.

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Weiterhin bestehen laut Bahn zweistündlich Verbindungen zwischen Stuttgart und Berlin mit Umstieg in Nürnberg und einer Fahrzeit von fünf Stunden und 15 Minuten. Diese halten zum Beispiel auch in Schwäbisch Gmünd, Aalen, Ellwangen und Crailsheim.

Gemeinsam mit der französischen Eisenbahngesellschaft SNCF schafft die Deutsche Bahn für Stuttgart eine sechste beziehungsweise für Karlsruhe eine neunte Direktverbindung über Straßburg nach und von Paris. Neu sei ein täglicher TGV von Stuttgart über Karlsruhe nach Paris.

Außer samstags fahre zudem in die Gegenrichtung ein ICE beziehungsweise TGV aus Paris nach Karlsruhe und Stuttgart. Neu sei samstags - und damit täglich - ein TGV, der um 15.55 Uhr in Paris startet und über Stuttgart und Ulm nach München fährt.

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Besserer ICE-Takt, neue Verbindungen nach Hamburg

Mit dem ICE geht es auch mal schnell an die Ostsee.  © Klaus-Dietmar Gabbert/dpa

In Baden-Baden halten durch die Inbetriebnahme des Rastatter Tunnels künftig täglich mehr als 40 statt aktuell 27 ICE-Züge. Damit bekomme Baden-Baden jeweils zweistündlich Direktverbindungen via Rhein/Ruhr nach Hamburg beziehungsweise über Frankfurt nach Berlin.

Auch in Offenburg halten diese ICE-Züge und ermöglichen dort wieder den bis Ende 2025 bestehenden ICE-Stundentakt.

Nach einer Pause von eineinhalb Jahren gibt es wieder eine ICE-Verbindung über Nacht von Stuttgart über München in die österreichische Hauptstadt Wien und umgekehrt.

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Neu ist zum Beispiel auch der ICE ab Stuttgart über Heidelberg und Weinheim nach Hannover und Hamburg. Andersherum geht es dann neu von Hamburg nach Mannheim und Stuttgart. 

Von Freiburg fährt wieder ein ICE über Köln hinaus zum Beispiel nach Düsseldorf und Bielefeld.

Mit einer Direktverbindung sind Reisende ab Ulm, Stuttgart oder Mannheim dann auch wieder täglich an die Mecklenburgische Seenplatte und die Ostseeküste angeschlossen.

Wegen Baumaßnahmen seien auch 2027 laut Deutscher Bahn "immer wieder temporär veränderte Ziele, längere Fahrzeiten und reduzierte Verbindungen nicht zu vermeiden".

Für die größten Baustellen sei das veränderte Angebot zum Buchungsstart bereits in der Fahrplanauskunft berücksichtigt. Die Bahn wolle die Angebotseinschränkungen durch Ersatzkonzepte bestmöglich minimieren.

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