Zoff zum Schulstart: Kurzschluss macht Bahnfahrern in München zu schaffen

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Von Frederick Mersi

München - Ein Kurzschluss in einer Oberleitung hat in München zum Schulstart vielen Bahnfahrern Kopfzerbrechen bereitet. Auf der viel befahrenen S-Bahn-Stammstrecke fuhren am Morgen zeitweise gar keine S-Bahnen mehr, wie die Bahn mitteilte.

Nicht nur die S-Bahnen sind laut Bayerns Verkehrsminister nicht gefahren, auch viele Regionalzüge seien ausgefallen.
Nicht nur die S-Bahnen sind laut Bayerns Verkehrsminister nicht gefahren, auch viele Regionalzüge seien ausgefallen.  © Sven Hoppe/dpa

Der Verkehr auf den Linien bleibe "voraussichtlich noch bis in die nachmittägliche Hauptverkehrszeit hinein nur eingeschränkt möglich", hieß es später. Die Linien S3, S4, S5 und S6 endeten vorzeitig.

Grund für die Störung sei ein Kurzschluss in einer Oberleitung zwischen Pasing und dem S-Bahn-Halt Laim gewesen, teilte die Bahn mit.

Bahn-Mitarbeiter würden "mit Hochdruck" daran arbeiten, die gerissene Oberleitung zu reparieren, teilte das Unternehmen mit.

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Wegen des Kurzschlusses seien aber mehrere S-Bahnen im stromlosen Abschnitt zum Stehen gekommen - deshalb dauere die Reparatur länger.

Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (62) reagierte empört auf die Probleme zum Schulstart: "Die Bahn gibt ein erbärmliches Bild ab", sagte der CSU-Politiker.

Verkehrsminister: Zustand der S-Bahn "nicht mehr tragbar"

"Besonders der Zustand der Münchner S-Bahn ist so nicht mehr tragbar", kritisierte Bernreiter.

Er werde sich deshalb an den Infrastruktur-Chef der Bahn, Philipp Nagl, wenden, kündigte der CSU-Politiker an. Die Bahn teilte am Nachmittag lediglich mit, man bedaure die Probleme für Fahrgäste ausdrücklich.

Die Stammstrecke ist eine der meistbefahrenen Bahnstrecken Europas und anfällig für Störungen. Probleme dort wirken sich auf große Teile des S-Bahn-Netzes rund um Deutschlands Pendlerhauptstadt aus.

Titelfoto: Sven Hoppe/dpa

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