Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Passagier aus Berlin in Quarantäne, aber nicht in Charité

Von Sarah Knorr, Theresa Held, Mia Bucher

Berlin - Der vom Hantavirus-Ausbruch betroffene Schiffspassagier aus dem Großraum Berlin befindet sich in häuslicher Isolation.

Auf dem Kreuzfahrtschiff "MV Hondius" ist Anfang Mai das Hantavirus ausgebrochen.  © Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa

"Das zuständige Gesundheitsamt steht im Kontakt und überwacht die häusliche Quarantäne engmaschig", hieß es von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit.

Sollten Symptome auftreten, sei mit dem Gesundheitsamt die Organisation einer Untersuchung im Krankenhaus vereinbart.

Die Person sei weiterhin symptomfrei "und den Umständen entsprechend wohlauf". Seit der Ankunft am Sonntag im niederländischen Eindhoven sei die erforderliche Diagnostik erfolgt - zuletzt habe eine medizinische Einschätzung im Uniklinikum Frankfurt (Main) stattgefunden.

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Daher bestehe keine Notwendigkeit mehr für die Diagnostik und für eine stationäre Aufnahme in der Charité, hieß es von der Senatsverwaltung für Gesundheit. Die nötige Isolierung könne außerhalb eines Krankenhauses stattfinden.

Ursprünglich sei eine Aufnahme für 24 Stunden in die Charité zur Untersuchung und Diagnostik geplant gewesen.

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Diese Planung stammte demnach aus einer Zeit, als unklar war, in welchem Umfang die Kontaktperson auf dem Weg nach Berlin medizinisch untersucht wird.

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