Hantavirus auf Kreuzfahrtschiff: Passagier wird in Berliner Charité verlegt

Von Sarah Knorr, Anja Mia Neumann

Berlin - Einer der deutschen Passagiere des vom Hantavirus-Ausbruch betroffenen Kreuzfahrtschiffs "Hondius" soll in die Berliner Charité gebracht werden.

Ein Passagier aus der Region Berlin-Brandenburg soll in die Charité verlegt werden. (Archivfoto)  © Monika Skolimowska/dpa

Derzeit werde die Ausgestaltung des Transports beraten, teilte ein Sprecher der zuständigen Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit.

"Für diesen Fall ist die Aufnahme auf die Infektiologie der Charité sowie die Anordnung einer Quarantäne durch das zuständige Gesundheitsamt vorgesehen", hieß es.

Den Angaben zufolge zeigt die Person bisher keine Symptome und kommt "aus der Region Berlin-Brandenburg". Das Land Berlin befinde sich derzeit in enger Abstimmung mit allen Beteiligten. Nach aktuellem Stand werde darüber hinaus keine weitere Person nach Berlin gebracht.

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Zuvor hatte es vom Brandenburger Gesundheitsministerium geheißen, dass sich unter den Betroffenen keine Personen aus Brandenburg befänden.

Laut Brandenburger Gesundheitsministerium werden die Evakuierten nach ihrer Ankunft am Sonntagabend in den Niederlanden von Spezialisten in Empfang genommen. Anschließend sollen sie nach Deutschland gebracht werden.

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Anfang Mai ist auf dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" das gefährliche Hantavirus ausgebrochen und hat bislang drei Menschen das Leben gekostet.  © Álex Rosa/Europapress/dpa

Zu Beginn der kommenden Woche kommen sie den Angaben zufolge dann in die jeweiligen Bundesländer zur Quarantäne, die nach den Anordnungen der jeweiligen Gesundheitsämter erfolgt.

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