Philadelphia (USA) - Wie heißt es so schön? Man lernt nie aus! Und das gilt auch und insbesondere für die schönste Nebensache der Welt. Da kann man noch so viel Erfahrungen mit dem Akt selbst haben - wenn die Vorbereitung nicht stimmt, könnte es währenddessen zu unangenehmen Überraschungen kommen. Und nein, es geht diesmal nicht um das Vorspiel ...
Noch bevor es zum ersten Kuss oder anderen Berührungen kommt, gilt es bestimmte Dinge zu beachten, erklärt die US-amerikanische Ärztin Jen Caudle, die in den sozialen Medien offen über alle Themen rund um Sex spricht, in einem Instagram-Video.
Insgesamt drei Punkte hebt die (S)Expertin dabei hervor, die sonst den Liebesakt ruinieren könnten. Darunter gibt es mindestens eine Sache, die nur die wenigsten mit Sex in Verbindung bringen.
Punkt 1 - zu viel Alkohol vor dem Sex.
Das dürfte den meisten bekannt sein, die sich entweder genug zum Thema Sex und Drogen belesen oder aber es schon selbst erlebt haben: Wer Sex haben will, sollte seinen Alkoholkonsum davor überdenken.
"Ich würde es mit dem Alkohol nicht übertreiben", warnt Caudle. Während der Verzicht auf die Volksdroge Nummer eins eh von Ärzten empfohlen wird, kann der Konsum sich tatsächlich negativ auf die "Standfähigkeit" des Mannes auswirken. Heißt konkret: Bereits ein Blutalkoholspiegel von 0,4 bis 0,5 Promille führt laut der Website "Kenn dein Limit" zu Erektionsstörungen. Außerdem haben Männer dann Schwierigkeiten, einen Orgasmus zu bekommen - selbst wenn die Lust selbst riesengroß ist.
Wer häufig zur Flasche greift, setzt damit die Qualität seiner Spermien aufs Spiel und riskiert sogar, impotent zu werden.
Ärztin warnt: Diese drei Dinge solltest Du vor dem Sex lieber lassen
Punkt 2 - eine frische Intimrasur.
Wer seinen Sexpartner mit einem glatten Intimbereich überraschen möchte, sollte dies lieber schon am Vortag einplanen. "Rasiert euch nicht direkt vor dem Sex!", sagt Dr. Claudle in ihrem Video. Das Entfernen der Haare könnte zu einer Reizung der Haut führen und kleine Mikro-Verletzungen verursachen.
Durch die Reibung beim Geschlechtsverkehr könnte dies noch verschlimmert werden.
Punkt 3: Einnahme von Antihistaminika.
Diesen Fakt haben die meisten wahrscheinlich nicht auf dem Schirm, er sollte aber vor allem bei den Frauen bekannt sein. "Nehmt vor dem Sex keine Antihistaminika - kein Benadryl, Diphenhydramin usw.", so die US-Ärztin. Die Mittel, die aktuell viele Allergiker bei Heuschnupfen einsetzen dürften, könnten dazu führen, dass es untenrum zu trocken wird.
"Tatsächlich können Antihistaminika die Scheidenflüssigkeit austrocknen", weiß Claudle. "Sie können auch an anderen Körperstellen Trockenheit verursachen, aber eben auch im Intimbereich." Gerade beim Sex will man ja, dass es "flutscht" - nicht nur, weil es sich deutlich besser anfühlt, sondern weil die sogenannte Lubrikationsflüssigkeit frau auch vor Infektionen schützt.
Hinzu kommt auch, dass solche Allergie-Medikamente bekanntlich ziemlich müde machen können.