Polizistin wird im Job gemobbt und kündigt - jetzt startet sie bei OnlyFans durch

Lincolnshire - Viele Jahre arbeitete Leanne Carr (37) bei der Polizei. Doch die Britin behauptete, immer wieder das Opfer von Trollen und Mobbern gewesen zu sein - also entschloss sie sich, ihre Knarre gegen eine Kamera auszutauschen und Influencerin zu werden. In dieser Woche wagte sie nun sogar den Sprung in die Erotik-Branche und startete ihre eigene OnlyFans-Seite.

Lange war sie bei der Polizei, jetzt ist sie auf OnlyFans: Leanne Carr (37) aus dem britischen Lincolnshire.
Lange war sie bei der Polizei, jetzt ist sie auf OnlyFans: Leanne Carr (37) aus dem britischen Lincolnshire.  © Fotomontage: Instagram/Screenshots/theleaway

14 Jahre lang war Carr Teil der Polizei in Lincolnshire - doch 2018 schmiss sie ihren Job. Seitdem hat sie sich in den sozialen Medien eine große Follower-Anzahl erarbeitet. Alleine auf Instagram folgen ihr fast 13.000 User.

Doch allem Anschein nach wurde ihr das Dasein als Fitness- und Reiseinfluencerin zu langweilig. Denn am Montag rief die 37-Jährige schließlich ihre eigene OnlyFans-Seite ins Leben, wie der Dailystar berichtete.

"Da Halloween ist, wollte ich, dass mein erster Beitrag ein Leckerbissen ist. Ich freue mich sehr, dass diese Seite läuft, und über eure Unterstützung … mehr Leckereien kommen bald", hieß es in ihrem ersten Post auf der Erotik-Plattform.

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Ein OnlyFans-Abo für den Kanal der gelernten Kriminologin und Forensikerin kostet knapp über 10 Euro. Bislang folgen Carr rund 150 Leute auf der Plattform.

Doch wieso entschloss sie sich einst überhaupt, ihren Job bei der Polizei hinzuschmeißen?

Auf Instagram zeigt sich Leanne Carr meist in knappen Outfits

Kollegen sollen Carr ständig gemobbt haben

In einem alten Post erklärte sie, was ihr früher so gar nicht gefiel: "Seit wann ist es akzeptabel, jemanden nach seinem Aussehen zu beurteilen?" Ständig sei für ihre Insta-Bilder angefeindet worden. "Niemand verdient es, anders oder weniger gut behandelt zu werden, unabhängig von seinem Beruf oder Titel in diesem Job."

Nach 14 Jahren im Dienst sei sie sehr stolz auf sich. "Leider musste ich die Tür für die Negativität schließen, die ich von meinen Kollegen ertragen musste, um meine eigene geistige Gesundheit zu schützen."

Sie betonte: "Mobbing, Belästigung und Viktimisierung sind nicht in Ordnung. Auf keiner Ebene."

Titelfoto: Fotomontage: Instagram/Screenshots/theleaway

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