Nach ungeschütztem Sex mit 400 Männern: Große Sorge um Porno-Star Bonnie Blue

London - Bonnie Blue hat offenbar erneut einen Weltrekord aufgestellt: Sie behauptet, vor wenigen Tagen mit 400 Männern Sex gehabt zu haben - ungeschützt. Während sie sich mit dieser unfassbaren Aktion brüstet, meldete sich ein Mediziner sorgenvoll zu Wort, was dies für die Gesundheit der 26-Jährigen bedeuten könnte. Und die Liste ist erschreckend lang.

Bonnie Blue (26) hat sich in den letzten Jahren vor allem durch perverse Aktionen einen Namen gemacht.
Bonnie Blue (26) hat sich in den letzten Jahren vor allem durch perverse Aktionen einen Namen gemacht.  © SONNY TUMBELAKA / AFP

Wer Bonnie Blue hört, wird wahrscheinlich unfreiwillig an ihre perversen Stunts denken, mit denen sich die Britin, die eigentlich Tia Emma Billinger heißt, in den letzten Jahren einen Namen gemacht hat. Vor allem ihr kurzzeitiger Weltrekord von 2025, für den sie an einem einzigen Tag mit 1057 Männern ins Bett stieg, dürfte den meisten in Erinnerung geblieben sein.

Nun soll sie mit weitaus weniger Männern Geschlechtsverkehr gehabt haben - dafür aber eben ohne jegliche Verhütung. Am vergangenen Samstag habe Bonnie in London ein sogenanntes "Zuchtevent" veranstaltet, bei dem sie sich laut eigenen Aussagen von einem Fan schwängern lassen wollte.

"Ich habe Weltrekorde gebrochen, ich wurde aus Ländern verbannt – aber ich wurde noch nicht erfolgreich geschwängert", erklärte die Britin im Vorfeld.

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Ob Bonnie jetzt wirklich ein Kind erwartet, werden die nächsten Wochen zeigen. Abgesehen von einer Schwangerschaft könnten die Eskapaden der Porno-Darstellerin ernsthafte Folgen für ihre Gesundheit nach sich ziehen, warnt jetzt erneut ein Arzt.

Arzt zählt besorgniserregende Folgen für Bonnie Blue auf

Indonesien verhängte erst vor Kurzem eine zehnjährige Einreisesperre gegen die Pornodarstellerin.
Indonesien verhängte erst vor Kurzem eine zehnjährige Einreisesperre gegen die Pornodarstellerin.  © SONNY TUMBELAKA / AFP

Dr. Gareth Nye, Dozent für Biomedizinische Wissenschaften an der Universität Salford, befürchtet neben Infektionen, Verletzungen und Unfruchtbarkeit auch chronische Probleme.

"Vaginale und anale Risse, Blutergüsse und starke Schmerzen sind häufig. Darstellerinnen, die an anspruchsvolleren Sessions teilnehmen, sind häufig mechanischen Verletzungen ausgesetzt, die zu chronischen Problemen wie tiefen Schleimhautverletzungen in Vagina und Anus führen können", erklärt der Experte gegenüber Daily Star.

Heilen diese Verletzungen nicht richtig aus, können Fisteln oder dauerhafte Narben entstehen. Bei ständiger Belastung des Beckenbereichs droht zudem eine Beckenbodensenkung, bei der sich die Blase und/oder die Gebärmutter aus ihrer normalen Position verlagert. Die Folgen: Harninkontinenz, erhöhtes Risiko für Blasenentzündungen und Stuhlgang-Probleme.

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Darüber hinaus berichten Porno-Darsteller "häufig von chronischen Hüft-, Rücken- und Knieproblemen, die durch das Einnehmen unbequemer Positionen über längere Zeiträume entstehen", weiß Nye.

Britin könnte Unfruchtbarkeit drohen

Letztes Jahr konnte man der Britin bei mehreren Sex-Stunts zusehen.
Letztes Jahr konnte man der Britin bei mehreren Sex-Stunts zusehen.  © Bildmontage/Screenshot/Instagram/bonnie_blue_xox

Nicht zuletzt könnte sich Bonnie Blue mit sexuell übertragbaren Krankheiten wie Chlamydien (Bakterien), Gonorrhö (Tripper), Trichomoniasis (Parasiten) sowie Humanes Papillomvirus (HPV) und Herpes-Simplex-Virus (HSV) anstecken.

"Wiederholte unbehandelte oder nicht diagnostizierte sexuell übertragbare Infektionen können zu einer Entzündung der Beckenorgane (PID) führen, die chronische Unterleibsschmerzen und spätere Unfruchtbarkeit verursachen kann", warnt der Arzt aus England.

Auch die Mikrorisse im Rektum und in der Vagina sind eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Gelangen dadurch Bakterien in den Blutkreislauf, erhöht dies das Risiko auf Abszesse oder gar einer Sepsis.

Zudem dürfe man die Psyche nicht vergessen: "Studien haben gezeigt, dass Darstellerinnen häufiger an klinischen Depressionen leiden als die Allgemeinbevölkerung", so Nye.

Titelfoto: SNNY TUMBELAKA / AFP

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