Wie schlimm wird es dieses Mal für Deutschland beim Eurovision Song Contest?

Malmö (Schweden) - An diesem Samstag blickt ganz Europa wieder auf eine Stadt. Das schwedische Malmö steht wiederholt im Mittelpunkt des Eurovision Song Contests (ESC). Und wir Deutschen? Blicken wir wieder auf das Ende der Punkterangliste?

Marko Purisic (28) alias Baby Lasagna tritt für Kroatien an und gilt bei den Wettbüros als klarer Favorit für den Sieg.
Marko Purisic (28) alias Baby Lasagna tritt für Kroatien an und gilt bei den Wettbüros als klarer Favorit für den Sieg.  © Jens Büttner/dpa

Nach dem ersten und zweiten Halbfinale stehen die Teilnehmer für die große Liveshow am Samstagabend (21 Uhr, Das Erste) fest.

Wie schon in den Jahren zuvor zeichnet sich in den Wettbüros ein klarer Favorit ab. Wenn es nach ihnen geht, wird Marko Purisic (28) alias Baby Lasagna für Kroatien den Pokal holen.

Und die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintritt, ist erfahrungsgemäß sehr hoch.

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Für Deutschland tritt Isaak Guderian (29) mit dem Song "Always on the run" an. In den Charts bei Spotify und Apple Music stürmte er damit zwischenzeitlich an die Spitze.

Auch die Musikplaner von Radiosendern scheinen Gefallen an dem Lied sowie Isaaks starker Stimme gefunden zu haben und haben es mehrmals täglich in ihrer Playlist eingesetzt.

Ist dies vielleicht ein Anzeichen, dass der diesjährige deutsche ESC-Beitrag bei den Menschen gut ankommt und besser abschneidet als die Teilnehmer in den Jahren zuvor?

Deutschland nicht letzter

Isaak Guderian (29) singt für Deutschland den Song "Always on the run".
Isaak Guderian (29) singt für Deutschland den Song "Always on the run".  © Jens Büttner/dpa

Schaut man auf die Zahlen der Buchmacher, sieht es nach einem erfolgreicheren Abschneiden für uns aus. Wobei "erfolgreich" relativ zu betrachten ist.

Aus den Angaben der Portale "Eurovisionworld" und "Oddschecker", die sämtliche Wettquoten miteinander kombinieren, geht hervor, dass der deutsche Song diesmal nicht um den letzten Platz kämpft.

Allerdings auch nicht wesentlich weiter oben landet. Kurz vor dem Finale liegt er zwischen dem 20. und 24. Platz bei insgesamt 26 Teilnehmern.

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Zudem schwören seit Jahren die Teilnehmerländer darauf, dass einer der letzteren Startplätze in der Finalshow bessere Chancen bietet, bei den Zuschauern im Gehör zu bleiben.

Deutschland startet kurz nach dem Beginn der Show als drittes Land nach Gastgeberland Schweden und der Ukraine. Ein Losverfahren hat entschieden.

Ein endgültiges Ergebnis wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag erwartet, wenn alle Punkte in der kultigen und etwas langwierigen Punktevergabe verteilt wurden.

Titelfoto: Bildmontage: Jens Büttner/dpa, European Broadcasting Union/Eurovision

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