18 Millionen Passagiere in neun Monaten: Trotzdem schreibt Eurowings rote Zahlen

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Köln - Mehr als 18 Millionen Passagiere, gut ausgelastete Maschinen und zahlreiche neue Flugverbindungen: Bei Eurowings lief in den ersten neun Monaten des Jahres 2026 längst nicht alles schlecht. Dennoch steht unterm Strich ein Millionenminus.

Trotz insgesamt gut ausgelasteter Maschinen hat die Lufthansa-Tochter Eurowings in den ersten neun Monaten des Jahres einen Millionenverlust eingefahren. Grund dafür sind unter anderem die hohen Kraftstoffpreise.
Trotz insgesamt gut ausgelasteter Maschinen hat die Lufthansa-Tochter Eurowings in den ersten neun Monaten des Jahres einen Millionenverlust eingefahren. Grund dafür sind unter anderem die hohen Kraftstoffpreise.  © Eurowings

Wie die Fluggesellschaft mit Sitz in Köln am Dienstag mitteilt, entschieden sich von Januar bis September mehr als 18 Millionen Reisende für einen Flug mit der Lufthansa-Tochter. Insgesamt absolvierte die Airline in diesem Zeitraum rund 129.000 Flüge.

Besonders im reisestarken dritten Quartal waren die Maschinen gut gefüllt. Die durchschnittliche Auslastung lag bei 88 Prozent.

Auch die Kundenzufriedenheit ist auf einem hohen Niveau. Insgesamt bewerteten 85 Prozent der Fluggäste die Crews positiv. Besonders die Professionalität und der Service kamen demnach gut an, so Eurowings.

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Wirtschaftlich bleibt die Lage allerdings angespannt. Das sogenannte Point-to-Point-Geschäftsfeld des Lufthansa-Konzerns, zu dem neben Eurowings auch die Beteiligung an SunExpress gehört, verzeichnete in den ersten neun Monaten einen operativen Verlust von 38 Millionen Euro. Immerhin: Im dritten Quartal erwirtschaftete der Geschäftsbereich einen Gewinn von 214 Millionen Euro.

Als Gründe für die schwierige wirtschaftliche Situation nennt das Unternehmen vor allem die gestiegenen Treibstoffkosten infolge des Nahost-Konflikts sowie höhere Steuern und Gebühren im deutschen Luftverkehr.

Eurowings erweitert Flugangebot ab Köln/Bonn und weiteren Flughäfen

Am Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER) stationiert Eurowings zwei zusätzliche Flugzeuge.
Am Hauptstadtflughafen Berlin Brandenburg (BER) stationiert Eurowings zwei zusätzliche Flugzeuge.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen will Eurowings sein Streckennetz weiter ausbauen. Zum Winterflugplan 2026/27 sind zusätzliche Verbindungen ab Berlin, Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg, Hannover und Stuttgart geplant. Neue Flugziele und weitere Winterverbindungen führen unter anderem nach Südeuropa, auf die Kanarischen Inseln und nach Ägypten.

Besonders stark wächst das Angebot am Flughafen Berlin Brandenburg (BER). Dort stationiert Eurowings zwei zusätzliche Flugzeuge und nimmt unter anderem Bologna, Rom, Nizza, Kuusamo und Lissabon neu in den Winterflugplan auf. Insgesamt sollen Eurowings-Reisende ab Berlin damit künftig 38 Ziele ansteuern können.

Darüber hinaus führt die Airline ab dem 1. Dezember 2026 auf ausgewählten Strecken einen neuen Premium-Sitz ein. Dieser bietet unter anderem mehr Beinfreiheit, breitere Sitzflächen und verstellbare Beinablagen.

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Zum Einsatz kommt der sogenannte Premium BIZ Seat auf allen Eurowings-Flügen nach Dubai sowie auf ausgewählten Verbindungen nach London, Mallorca und Málaga.

Titelfoto: Eurowings

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