Alarm in Wiesbaden: Wohnhaus nach Brand einsturzgefährdet
Wiesbaden - Flammen schlugen aus dem Haus, als die ersten Feuerwehrkräfte eintrafen: Verletzte gab es bei dem Brand am Freitagvormittag in Wiesbaden nicht, doch das Gebäude ist einsturzgefährdet!
Gegen 9.47 Uhr wurde der Alarm ausgelöst: Umgehend rückten erste Einsatzkräfte in den Stadtteil Medenbach aus, wie die Feuerwehr Wiesbaden mitteilte.
Als sie bei dem Wohnhaus an der Ecke Fritz-Erler-Straße/Hockenbergstraße eintrafen, "brannte es im ersten Obergeschoss des Gebäudes und Flammen schlugen auf mehreren Seiten aus dem Gebäude", erklärte ein Sprecher.
Die Flammen konnten "zügig unter Kontrolle gebracht und gelöscht werden", hieß es weiter. Im Anschluss setzten "umfangreiche Nachlöscharbeiten und Kontrollen" ein.
Verletzt wurde bei dem Brand niemand. Die zehn Bewohner des Hauses konnten alle rechtzeitig gerettet werden.
Feuer in Wiesbaden-Medenbach: Bewohner dürfen Haus nicht mehr betreten
Die Hausbewohner können jedoch nicht in das Gebäude in Wiesbaden-Medenbach zurückkehren, denn dieses ist infolge des Feuers einsturzgefährdet: Die Feuerwehr stellte bei den Löscharbeiten fest, dass die Holzbalkendecke zwischen dem Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss stark beschädigt wurde.
"Aufgrund der erheblichen Schäden ist das Gebäude bis auf Weiteres unbewohnbar und darf nicht mehr betreten werden", betonte der Sprecher.
Die Bewohner wurden zunächst in einem Bus untergebracht und vom Roten Kreuz und Seelsorgern betreut. Im Anschluss organisierte die Polizei die Unterbringung der Hausbewohner.
Die Fritz-Erler-Straße wurde infolge des Brands und der Löscharbeiten vorübergehend voll gesperrt. Zur Brandursache und zur Höhe des entstandenen Sachschadens liegen noch keine Informationen vor.
Titelfoto: 5VISION.NEWS

