Klötze - Vor einer Woche haben Brandstifter ein Schützenhaus in Klötze, im Norden Sachsen-Anhalts, abgefackelt. Zuvor hinterließen sie am Gebäude ein Graffiti mit dem Schriftzug "Frohes Neues". Ermittler fanden zudem ein im Internet veröffentlichtes Bekennerschreiben. Die Suche nach den Tätern läuft.
Eine Polizeistreife stellte gegen 4 Uhr fest, dass das Schützenhaus in der Gardelegener Straße in Klötze Feuer gefangen hatte. Rund 100 Feuerwehrleute mussten anrücken, um den Brand über sechs Stunden zu löschen, teilte das Polizeirevier Altmarkkreis Salzwedel mit.
Zwar konnten die Einsatzkräfte das Feuer unter Kontrolle bringen, der Sachschaden ist aber enorm: Die Polizei geht von mehreren Hunderttausend Euro aus. Verletzt wurde glücklicherweise niemand.
Am Donnerstag stellten Behörden mit Unterstützung eines Gutachters des Landeskriminalamts vorsätzliche Brandstiftung fest. Die Ermittlungen dauern weiter an.
Zeuginnen und Zeugen, die in der Nacht des Brandes verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Schützenhauses beobachtet haben oder sonstige sachdienliche Hinweise geben können, sollen sich bei der Polizeiinspektion Stendal (Tel: 03931/682-370) oder bei jeder anderen Polizeidienststelle melden.
Erstmeldung vom 11. September 2026, 15.36 Uhr; letzte Aktualisierung vom 18. September 2026, 13.55 Uhr.