Geringswalde/Mittweida - Hier wütete offenbar ein Feuerteufel! In der Nacht auf Montag kam es in Mittelsachsen zu zwei Strohballen-Bränden innerhalb kürzester Zeit. Die Polizei geht von Brandstiftung aus. Dabei werden beunruhigende Erinnerungen wach: Bereits vor genau einem Jahr sorgte eine unheimliche Strohballen-Brandserie in Mittelsachsen für Aufsehen.
Gegen Mitternacht wurde die Feuerwehr zunächst nach Geringswalde in die Obere Dorfstraße gerufen. Dort stand ein Strohballen-Stapel lichterloh in Flammen. Die Feuerwehr ließ das Feuer kontrolliert abbrennen.
Kurz darauf der nächste Brand - diesmal in Mittweida. An der Königshainer Straße ging gegen 1.30 Uhr ein Strohballen-Lager in Flammen auf. Die Feuerwehr konnte eine Ausbreitung des Brandes verhindern, zog die Ballen auseinander und löschte die letzten Glutnester.
Verletzt wurde bei beiden Bränden niemand. Die Polizei ermittelt nun, ob es einen Zusammenhang zwischen den Strohballen-Feuern gibt.
Nicht unwahrscheinlich: Die beiden Brandorte liegen etwa 17 Kilometer voneinander entfernt. Zudem kam es bereits im vergangenen Jahr zu einer unheimlichen Strohballen-Brandserie in Mittelsachsen. Damals gingen immer wieder Strohballen in Flammen auf - ebenfalls im August!
Übrigens: Für die Landwirte sind derartige Brände ein finanzielles Desaster. Oftmals ist ein ganzer Jahresvorrat futsch. Stroh wird das ganze Jahr über für Nutztiere im Stall verwendet, ist unverzichtbar.