Kurioser Einsatz der Feuerwehr: Mann versinkt beim Gassigehen am Altrhein im Schlick
Speyer - Kurioser Feuerwehreinsatz am Freitag in Speyer (Rheinland-Pfalz): Ein Mann war beim Gassigehen am Berghäuser Altrhein plötzlich im Schlick eingesunken und hatte sich nicht mehr allein aus seiner misslichen Lage befreien können.
Wie ein Sprecher des Brand- und Katastrophenschutzes der Stadt Speyer berichtet, war der Mann mit Ehefrau und Hund am Altrhein unterwegs, als er unvermittelt bis zu den Knien im Schlick versank. Durch seine Befreiungsversuche sei er immer tiefer eingesunken, bis er bis zur Hüfte im Boden feststeckte.
Seine Frau habe ihm dann einen Stock zur Stabilisierung gereicht und anschließen einen Notruf abgesetzt.
Nach ihrer Ankunft sicherten Einsatzkräfte der Feuerwehr den Mann erst einmal gegen weiteres Einsinken. Das Herausziehen habe sich aber als sehr schwierig herausgestellt, da die Feuerwehrleute selbst hätten im Schlick einsinken können.
Wie der Sprecher weiter sagte, wurde deshalb ein pneumatisch betriebener Rettungssteg benutzt, der den Einsatzkräften als sichere Arbeitsplattform diente. Von dort aus musste der Mann vorsichtig mit Spaten freigeschaufelt werden, um ihn dann aus seiner Zwangslage zu befreien.
Glücklicherweise sei der Gerettete mit dem Schrecken davon gekommen und ansonsten unverletzt geblieben.
Im Zusammenhang mit dem Einsatz weist der Sprecher noch einmal darauf hin, dass an Gewässern und vor allem in Bereichen mit Schlick oder weichem Boden besondere Vorsicht geboten ist. Spaziergänger sollten diese Bereiche möglichst meiden und in Notlagen umgehend Hilfe verständigen.
Titelfoto: Brand- und Katastrophenschutz der Stadt Speyer
