Scheune brennt komplett aus: Fahrzeuge und Boote werden zerstört
Fehmarn - Alarm an der Ostsee! Am frühen Sonntagmorgen hatte eine Scheune auf der Insel Fehmarn gebrannt. Die Feuerwehr war mit einem Großaufgebot vor Ort. Mehrere Fahrzeuge und Boote wurden zerstört.
Wie die Polizei am Dienstag mitteilte, hatte der Bewohner in der Nacht ein Knacken mitbekommen und war dadurch auf das Feuer aufmerksam geworden. Beim Blick aus dem Fenster sah er, wie die benachbarte Scheune in Flammen stand.
Die Einsatzkräfte waren gegen 4.30 Uhr zu dem Brand in der kleinen Ortschaft Ostermarkelsdorf alarmiert worden. Nur wenige Minuten später war von der Leitstelle Süd über die Warn-App "NINA" eine Warnung an die Bevölkerung herausgegangen.
Aufgrund der starken Rauchentwicklung waren Anwohner dazu aufgefordert worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Klimaanlagen und Lüftungen abzuschalten.
Die Kameraden hatten sich währenddessen um die Löscharbeiten gekümmert. Mit vereinten Kräften war es schließlich gelungen, eine Brandausbreitung zu verhindern. Die Scheune war durch die Flammen allerdings völlig zerstört worden.
Die Scheune wurde laut Polizeiangaben als Lager für Boote, ein Fahrzeug sowie einen Aufsitzmäher und Anhänger sowie landwirtschaftliches Gerät genutzt, die alle durch den Brand zerstört wurden.
Nach ersten Schätzungen liegt der Schaden im unteren sechsstelligen Bereich.
Um 8.08 Uhr konnte die Warnung an die Bevölkerung schließlich zurückgenommen werden. Es war niemand verletzt worden. Der Schaden liegt nach ersten Schätzungen im unteren sechsstelligen Bereich. Zur Brandursache ermittelt die Polizei.
Erstmeldung, 1. November, 11.22 Uhr; aktualisiert am 3. November um 13.17 Uhr.
Titelfoto: Arne Jappe
