Fulda/Petersberg - Eine Wohnung stand im Vollbrand! Die Bewohner zweier Mehrfamilienhäuser mussten deshalb mitten in der Nacht fliehen. Durch das Feuer in der Gemeinde Petersberg bei Fulda wurden zwei Frauen verletzt, der Sachschaden wird auf über 100.000 Euro geschätzt.
Gegen 3 Uhr in der Nacht zu Samstag wurde der Alarm ausgelöst. Umgehend rückten Einsatzkräfte in die Sudetenstraße aus, wie die Polizei in Osthessen und die Feuerwehr beide mitteilten.
Schon bei der Anfahrt war der Feuerschein zu sehen. "Vorgefunden haben wir eine Wohnung im Vollbrand", berichtete ein Feuerwehrsprecher.
Die beiden Bewohnerinnen der brennenden Räume, eine 47-Jährige und eine 19 Jahre alte Frau, hatten sich zu diesem Zeitpunkt bereits aus der Wohnung im zweiten Obergeschoss gerettet. Sie waren beide jeweils leicht verletzt und wurden vom Rettungsdienst versorgt.
Unterdessen begannen die Feuerwehrleute mit den Löscharbeiten. In der Spitze waren 45 Einsatzkräfte vor Ort, teils von der Freiwilligen Feuerwehr Petersberg, teils von der Feuerwehr Fulda.
Feuer in Petersberg: Wohnung unbewohnbar, Kripo Fulda ermittelt
"Aufgrund der enormen Rauchentwicklung mussten sowohl das betreffende Haus als auch das Nachbarhaus kurzzeitig geräumt werden", ergänzte ein Polizeisprecher. Der Feuerwehrsprecher nannte die Zahl von 22 Personen. Sie wurden "in einem von der Feuerwehr bereitgestellten Bus" untergebracht.
Eine Ausbreitung der Flammen auf andere Wohnungen konnte erfolgreich verhindert werden. Nach Beendigung der Löscharbeiten in Petersberg konnten die Bewohner der beiden Häuser wieder in ihre Wohnräume zurückkehren.
"Die Brandwohnung selbst ist jedoch zum jetzigen Zeitpunkt unbewohnbar", ergänzte der Polizeisprecher. Der entstandene Sachschaden werde auf circa 100.000 bis 150.000 Euro geschätzt.
Die Brandursache ist noch unklar, hierzu ermittelt die Kriminalpolizei Fulda.