Abschiebungen mehr als verdoppelt! So viele Menschen mussten 2026 Thüringen verlassen

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Erfurt - In Thüringen wurden in den ersten vier Monaten dieses Jahres deutlich mehr ausreisepflichtige Menschen abgeschoben als noch im Vorjahreszeitraum.

Laut Thüringens Justizministerin Beate Meißner (44, CDU) müssen Menschen das Land wieder verlassen, die kein Aufenthaltsrecht besitzen. (Archivbild)
Laut Thüringens Justizministerin Beate Meißner (44, CDU) müssen Menschen das Land wieder verlassen, die kein Aufenthaltsrecht besitzen. (Archivbild)  © Martin Schutt/dpa

Wie das Thüringer Justizministerium erklärte, wurden von Januar bis April 2026 insgesamt 213 Menschen ohne Aufenthaltsrecht in ihre Herkunftsländer zurückgeschickt. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es 92 Rückführungen gewesen.

"Wer kein Aufenthaltsrecht besitzt, muss unser Land wieder verlassen. Das gilt erst recht für Personen, die hier schwere Straftaten begehen. Straffälligkeit darf keinesfalls folgenlos bleiben", teilte Justizministerin Beate Meißner (44, CDU) mit.

Laut Ministerium erfolgen Rückführungen aus Deutschland prinzipiell auf Grundlage klarer gesetzlicher Vorgaben und seien zumeist eine Folge eines Asylverfahrens mit ablehnendem Ergebnis und der sich daraus ergebenden Ausreiseverpflichtung.

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Die Brombeer-Koalition von CDU, BSW und SPD hatte sich im Koalitionsvertrag ausdrücklich das Ziel gesetzt, die Zahl der Abschiebungen spürbar zu erhöhen. Dafür war unter anderem die landeseigene Abschiebungshafteinrichtung in Arnstadt geschaffen worden.

Titelfoto: Martin Schutt/dpa

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