Drama vom Attersee mit zwei deutschen Toten: Flugzeug-Wrack geborgen

Von Albert Otti

Steinbach am Attersee (Österreich) - Fünf Tage nach dem Absturz eines Schulungsflugzeugs mit mutmaßlich zwei Deutschen an Bord ist das Wrack aus den Tiefen des österreichischen Attersees gehoben worden.

Im zweiten Anlauf schafften es die Einsatzkräfte, das Wrack aus den Tiefen zu bergen. Das Flugzeug lässt sich nur noch erahnen.  © Screenshot: facebook.com/afkdomondsee

Die Identifizierung der Toten werde erst nach der Bergung formell abgeschlossen, sagte ein Sprecher der oberösterreichischen Polizei der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler handelt es sich bei den Toten um den 24-jährigen Fluglehrer und seine 19-jährige Schülerin. Sie waren mit ihrer einmotorigen Propellermaschine in Salzburg gestartet.

Die Bergung des Wracks aus rund 160 Metern Tiefe erwies sich als herausfordernd. In den vergangenen Tagen waren Versuche mit einem Tauchroboter gescheitert, denn im trüben Wasser hatte die Roboter-Kamera keine klaren Bilder geliefert, wie der Sender ORF berichtete.

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Schließlich wurden zwei Taucher einer Spezialfirma in die Tiefe geschickt, wie ein Feuerwehrsprecher der dpa schilderte.

Ihnen gelang es, Seile am Wrack zu befestigen. 

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Das in den Attersee gestürzte Propellerflugzeug mit zwei toten Insassen wurde aus einer Tiefe von 160 Metern geborgen.  © Fotokerschi/Werner Kerschbaummay/APA/dpa
Die Bergungsarbeiten zogen sich über mehrere Tage.  © Fotokerschi/Werner Kerschbaummay/APA/dpa

Die Behörden haben sich bislang nicht zur möglichen Unfallursache geäußert.

Ein Augenzeuge berichtete dem ORF, dass das Flugzeug spiralförmig an Höhe verloren habe, auf dem Wasser aufgeschlagen und sofort untergegangen sei.

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