USA - Albtraum an Bord einer American-Airlines-Maschine: Während eines Fluges von Atlanta nach Dallas stand ein Teil der Kabine plötzlich in Flammen. Auslöser war ein brennender Laptop.
Die 133 Menschen an Bord des Airbus machten sich am Freitagabend allmählich für die bevorstehende Landung bereit, als es im hinteren Teil des Flugzeugs plötzlich anfing zu qualmen. Kurz darauf schlugen ihnen Flammen entgegen.
Wie eine Passagierin gegenüber "CBS News" berichtete, sei das Feuer etwa eine halbe Stunde vor der Landung in Dallas ausgebrochen. Die Flugzeugkabine habe sich innerhalb kürzester Zeit mit dichtem Rauch gefüllt.
Sie selbst habe ganz in der Nähe des Brandherds gesessen und sei in Windeseile zum Heck des Flugzeugs gerannt, erzählte die Augenzeugin.
Der Besitzer des Laptops soll sein brennendes Gerät demnach in den Gang gestellt haben. Mehrere Fluggäste, die helfen wollten, hätten sich Verbrennungen zugezogen - was auch der Pilot der Maschine bestätigte.
"Ich glaube, wir haben etwa vier bis fünf Passagiere, die durch den Laptop Verbrennungen erlitten haben", informierte der Kapitän per Funkverkehr mit der Flugsicherung und sprach von einem "Kabinenbrand".
Flugbegleiter können Brand in der Luft löschen
Mit einer speziellen Tasche zur Eindämmung von Akku-Bränden konnte die Crew an Bord die Flammen schließlich ersticken. Wenig später brachte der Pilot die Maschine sicher zu Boden.
Laut einer Mitteilung des Flughafens musste ein Reisender nach der Landung medizinisch behandelt werden, konnte aber kurz darauf wieder entlassen werden.
Die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA warnt nun erneut davor, dass Lithium-Batterien und -Akkus, die in Laptops und Smartphones stecken, wegen verschiedener Faktoren überhitzen können - oft ohne jede Vorwarnung.