Absturz von Kampfjet auf US-Airbase in der Eifel: Das ist der Stand der Ermittlungen

Von Jan Brinkhus, Birgit Reichert, Jan Höfling

Spangdahlem - In der Eifel in Rheinland-Pfalz stürzt eine Militärmaschine ab. Der Pilot kann sich laut US-Luftwaffe mit dem Schleudersitz retten. Was bislang bekannt ist.

Die US-Airbase Spangdahlem befindet sich in der Eifel.  © Harald Tittel/dpa

Der F-16-Kampfjet war am Dienstag gegen 14.30 Uhr abgestürzt und in Flammen aufgegangen. Der Pilot wurde medizinisch behandelt, sein genauer Gesundheitszustand ist unklar. Die Ermittlungen zur Unfallursache dauern weiter an.

Bei den Lösch- und Rettungsarbeiten auf dem Gelände der US-Luftwaffe war auch der Brand- und Katastrophenschutz des Kreises im Einsatz gewesen. Die Maschine wurde bei dem Crash vollständig zerstört.

Nach Angaben der US-Luftwaffe war der Kampfjet mit drei weiteren Flugzeugen auf einem routinemäßigen Trainingsflug unterwegs, als es zu dem Absturz kam.

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"Die drei anderen Flugzeuge wurden zur Ramstein Air Base umgeleitet und landeten dort sicher", teilte eine Sprecherin mit. Die Ursache des Absturzes werde weiterhin untersucht.

In Spangdahlem ist eine F-16-Kampfjetstaffel mit rund 20 Flugzeugen beheimatet. Die Staffel, die weltweit Einsätze der US Air Force und der Nato unterstützt, ist das Kernstück des Flugplatzes.

Der Standort in Deutschland zählt nach jüngsten Angaben rund 5000 militärische und zivile Mitarbeiter - plus Angehörige. Der US-Flugplatz ist auch Arbeitgeber für 700 bis 800 Deutsche.

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Bei dem abgestürzten Jet handelt es sich um eine Maschine vom Typ F-16.  © Harald Tittel/dpa
Die Ermittlungen an der Unfallstelle werden streng abgesichert.  © Harald Tittel/dpa

Zuletzt stürzte ein US-Kampfjet im Oktober 2019 ab

Eine F-16-Staffel ist in Spangdahlem beheimatet. (Symbolbild)  © Boris Roessler/dpa

Zuletzt war im Oktober 2019 ein US-Kampfjet vom Typ F-16 in der Nähe der Airbase in einem Wald bei Zemmer-Rodt (Kreis Trier-Saarburg) abgestürzt.

Der Pilot hatte sich bei dem Routine-Übungsflug mit dem Schleudersitz aus dem Flugzeug gerettet: Er kam letztlich mit leichten Verletzungen davon.

Die US-Luftwaffe ist bereits seit Mitte der 1950er Jahre in Spangdahlem präsent. Die Airbase Spangdahlem gilt neben Ramstein bei Kaiserslautern als einer der wichtigsten Flugplätze für das Militär der USA.

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Vor einigen Jahren gab es allerdings Abzugspläne unter dem damaligen wie heutigen US-Präsidenten Donald Trump (80), welche die US-Regierung aber nicht umsetzte und im Jahr 2021 auf Eis legte. Die Entscheidung sorgte in der Eifel für eine große Erleichterung.

Erstmeldung vom 22. September um 16.22 Uhr, zuletzt aktualisiert am 23. September um 8.02 Uhr.

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