Kurz vor Frankfurter Flughafen: Passagier-Maschine muss abdrehen und nach Köln ausweichen

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Von Jan Brinkhus

Frankfurt am Main/Köln - Kurz vor der geplanten Landung am Frankfurter Flughafen hat ein Flugzeug in der Nacht zu Samstag abdrehen müssen. Der Grund ist das dort geltende Nachtflugverbot!

Die Condor-Maschine war schon im Landeanflug auf Frankfurt, als sie abdrehen musste. (Symbolfoto)
Die Condor-Maschine war schon im Landeanflug auf Frankfurt, als sie abdrehen musste. (Symbolfoto)  © 123RF/danr13

Stattdessen landete die Condor-Maschine wenig später am Flughafen Köln/Bonn. Die Passagiere wurden anschließend in Bussen nach Frankfurt gebracht, wie die Fluggesellschaft bestätigte.

Laut dem Portal "AeroTelegraph" zeigten Flugdaten, dass die Maschine schon auf 300 Meter Flughöhe abgesunken und nur etwa sieben Kilometer von der Landebahn entfernt war, als sie kurz nach Mitternacht abdrehen musste.

Am Frankfurter Airport gilt zwischen 23 Uhr und 5 Uhr ein Start- und Landeverbot, Ausnahmen sind nur für Notfälle oder bei wetterbedingten Verzögerungen möglich. Landungen sind unter Umständen bis Mitternacht möglich, wenn etwa die Verspätung keine Folge der Flugplan-Gestaltung ist.

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Betroffen war der Flug DE1809 vom italienischen Olbia auf Sardinien nach Frankfurt am vergangenen Freitag. Wegen einer technischen Fehlermeldung, die erst behoben werden musste, war die Maschine mit Verspätung gestartet.

Sie holte Zeit auf und befand sich laut Condor schon im Landeanflug auf Frankfurt am Main, musste dann aber nach Köln umgeleitet werden.

Titelfoto: 123RF/danr13

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