Nach über 60 Jahren: Der Flugzeugbau kehrt nach Sachsen zurück - an nagelneuem Standort!

Leipzig - Am Dienstag fiel am Leipziger Flughafen der Startschuss für die Endmontagelinie ("Final Assembly Line", FAL) des neuen Regionalflugzeugs D328eco. Damit kehrt der Flugzeugbau nach etwa 60 Jahren nach Sachsen zurück.

Am Dienstag wurde die Endmontagelinie des Regionalflugzeugs D328eco am Leipziger Flughafen eröffnet.  © Michael Strohmeyer

Der Flugzeughersteller Deutsche Aircraft hat mehr als 100 Millionen Euro in den neuen Produktionsstandort am Airport Leipzig/Halle gepumpt. Auch der Freistaat Sachsen bezuschusste das Projekt mit 3,2 Millionen Euro.

An der Endmontagelinie sollen künftig bis zu 48 Flugzeuge im Jahr fertiggestellt werden.

Die Produktionsfläche erstreckt sich über 60.500 Quadratmeter und umfasst unter anderem einen neuen Hangar sowie ein Logistikzentrum.

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Dabei wird das Thema Nachhaltigkeit groß geschrieben: Während die Logistik automatisiert und die Prozesse papierlos werden, tragen Photovoltaik- und Wärmepumpentechnik zur Energieeffizienz bei.

Das passt auch zum Regionalflieger D328eco, welcher nach Unternehmensangaben einen geringeren Treibstoffverbrauch und CO2-Ausstoß als andere Modelle ermöglicht. Circa 40 Passagiere haben in ihm Platz.

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Die Flieger werden am neuen Standort fertiggestellt.  © Michael Strohmeyer
Damit kehrt der Flugzeugbau nach Sachsen zurück.  © Michael Strohmeyer

Der bisherige Aircraft-Standort in Oberpfaffenhofen soll nun weiterhin die Entwicklung, Zertifizierung und Flugerprobung der Maschinen übernehmen, während in Leipzig an der Industrialisierung, Endmontage und Auslieferung gearbeitet wird.

Am neuen Standort werden künftig rund 250 Menschen arbeiten, die Fertigstellung des ersten Fliegers ist für Ende 2027 geplant.

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