Stress-Abbau und Fett "verbrennen": So viele Kalorien verbraucht man beim Putzen

Putzen kann richtig nerven. Aber dabei kann man ordentlich Kalorien verbrauchen und Stress abbauen. Na, das sind doch mal motivierende Nachrichten!

Putzen kann richtige Glücksgefühle auslösen.
Putzen kann richtige Glücksgefühle auslösen.  © 123RF/Roman Samborskyi

Ein sauberes Zuhause und ein effektives Training in einem? Das klappt tatsächlich, wenn man seinen Hausputz erledigt.

Der Kalorienverbrauch ist bei manchen Hausarbeiten nämlich enorm.

Und nicht nur das: Beim Putzen baut man Stress ab. Es kann also sogar glücklich machen, mit dem Staubsauger durch die Wohnung zu sausen.

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Darum herum kommt man eh nicht, wenn man nicht das nötige Kleingeld für eine Reinigungshilfe hat. Wer seine Strategie bzw. seine innere Einstellung zum Hausputz ändert, kann richtig Spaß dabei haben.

Was beim Putzen im Kopf passiert und wie viele Kalorien man dabei verbraucht – jetzt im TAG24-Ratgeber.

So hoch ist der Kalorienverbrauch beim Putzen

Putzen kann ganz schön anstrengend sein – praktisch, wenn man fit und schlank sein möchte.
Putzen kann ganz schön anstrengend sein – praktisch, wenn man fit und schlank sein möchte.  © 123RF/Dmytro

Viele unterschätzen, wie viele Kalorien beim Hausputz verbrannt werden, denn dabei kommt man richtig ins Schwitzen und lässt so die Pfunde ganz nebenbei purzeln.

Wer richtig schrubbt, saugt und wischt und seine Wohnung auf Vordermann bringt, hat sein Stückchen Torte also schnell abgebaut.

Hier einige Beispiele für den Kalorienverbrauch beim Putzen:

Frau wird wegen ihres Aussehens heftig gemobbt: Jetzt ist sie schlank und hat XXL-Brüste
Abnehmen Frau wird wegen ihres Aussehens heftig gemobbt: Jetzt ist sie schlank und hat XXL-Brüste
  • 30 Minuten Staubsaugen und Wischen: ca. 150 Kalorien
  • 30 Minuten Fenster putzen: ca. 80 Kalorien
  • 30 Minuten Staubwischen: ca. 45 Kalorien
  • 30 Minuten Kacheln schrubben: ca. 150 Kalorien
  • 30 Minuten Betten beziehen: ca. 100 Kalorien

Gerade die Hausarbeiten, bei denen man ordentlich Druck ausüben muss wie schrubben oder den Boden wischen, schlagen ordentlich zu Buche beim Kalorienverbrauch. Natürlich sind das nur Durchschnittswerte, der tatsächliche Kalorienverbrauch beim Putzen hängt von vielen Faktoren ab wie Alter, Gewicht, etc. Doch als grobe Orientierung kann man nach diesen Beispielen sozusagen seinen Trainingsplan erstellen.

Es gibt sogar ein Buch mit dem Titel "Putz Dich Schlank!", in dem die Autorin Anne-Marie Millard zahlreiche Tipps gibt, wie der Hausputz zum richtigen Fatburner wird und wie man Fitnessübungen clever mit den normalen Putztätigkeiten kombinieren kann.

Natürlich gibt es noch viel mehr in Haus & Garten, wobei man viele Kalorien verbraucht, zum Beispiel beim Rasenmähen. Hier findest Du Tipps, wie Du Grünschnitt entsorgen solltest.

Putzen baut nicht nur Fett ab, sondern auch Stress

Viel besser als 'ne Luftgitarre: Wer mit Spaß an die Sache herangeht, ist nach dem Putzen richtig glücklich und entspannt.
Viel besser als 'ne Luftgitarre: Wer mit Spaß an die Sache herangeht, ist nach dem Putzen richtig glücklich und entspannt.  © 123RF/Elnur Amikishiyev

Viele verbinden Putzen mit Stress, vor allem wenn der Hausputz nach Feierabend auf einen wartet. Dabei kann gerade der Hausputz dafür sorgen, den stressigen Tag hinter sich lassen und entspannen zu können.

Der Mensch mag Routinen und gleichförmige Bewegungsabläufe. Genau das spielt beim Stressabbau durchs Putzen eine wichtige Rolle. Schon Bewegung an sich löst Glückshormone aus. Kreisende, sich wiederholende Bewegungen haben sogar eine meditative Wirkung auf den Geist.

Cleanipedia.com berichtet im Artikel "Putzen gegen Stress: wie Saubermachen entspannen kann" außerdem, dass ein chaotisches Zuhause einen stressen kann, weil unser Unterbewusstsein noch so wie in der Steinzeit funktioniert. Hat man seine Umgebung sozusagen nicht abgesichert, ist man nicht geschützt vor Feinden. Zudem kann Chaos in der Wohnung das Gefühl von Kontrollverlust hervorrufen.

Ist alles blitzeblank, aufgeräumt und übersichtlich, entspannt sich der Kopf.

Hat man dazu noch eine positive Einstellung, weil man sich klar macht, dass man sich mit dem Hausputz etwas Gutes tut, kann man richtig euphorisch werden, wenn man den Besen schwingt.

Im Team Fett "verbrennen" macht doppelt Spaß

Zu zweit das Projekt "Hausputz statt Fitnessstudio" erledigen geht nicht nur schneller, sondern macht auch mehr Spaß.
Zu zweit das Projekt "Hausputz statt Fitnessstudio" erledigen geht nicht nur schneller, sondern macht auch mehr Spaß.  © 123RF/Suriyan Buntiam

Ob in der WG oder der Pärchenwohnung: Wer zu zweit putzt, hat doppelt Spaß. Zusammen geht es nicht nur schneller, sondern kann auch zusammenschweißen, weil man gemeinsam ein Projekt bewältigt hat. Eventuell kann man die Aufgaben auch so verteilen, dass man die Aufgaben übernimmt, die man lieber mag – die einen putzen gerne Fenster, andere mögen Staubsaugen, wieder andere machen den Abwasch lieber als andere Hausputzaufgaben.

Einfach vorher einen kleinen Putzplan ausarbeiten, die Aufgaben fair verteilen und ran an Putzlappen & Co.

Vielleicht haben Dich diese Infos ja so richtig motiviert, Deine Bude auf Hochglanz zu bringen. Hier ist noch ein wenig Inspiration für wichtige Grundreinigungen im Haushalt mit einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen.

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Noch ein Putz-Tipp:

Bei Guter-Laune-Musik kommt richtig Stimmung auf und der Hausputz geht einem viel leichter von der Hand. Wer singend den Wischmop schwingt, wird vermutlich ziemlich erschöpft, aber vor allem glücklich und zufrieden im sauberen Wohnzimmer aufs Sofa fallen – und hat nebenbei einige Kalorien "verbrennen" können.

Titelfoto: 123RF/Roman Samborskyi

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