Nach Kreuzfahrt: Hantavirus-Patientin an künstliche Lunge angeschlossen

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Von Rachel Sommer

Paris (Frankreich) - Eine mit dem Hantavirus infizierte Französin befindet sich in kritischem Zustand.

Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgte der Abtransport der Passagiere von Teneriffa.
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen erfolgte der Abtransport der Passagiere von Teneriffa.  © Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa

Die Frau liege auf der Intensivstation in einem Krankenhaus in Paris, sagte Frankreichs Gesundheitsministerin Stéphanie Rist (52).

Die Lunge der Frau sei von dem Virus angegriffen, sagte der Infektiologe Xavier Lescure. Sie sei an eine künstliche Lunge angeschlossen worden.

Die Frau gehört zu den fünf Franzosen, die mit dem Kreuzfahrtschiff "Hondius" unterwegs waren, das von einem Hantavirus-Ausbruch betroffen war. Die übrigen vier Passagiere aus Frankreich sind bisher negativ auf das Virus getestet.

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Sie und ihre Kontaktpersonen sind im Krankenhaus isoliert.

Menschen aus 23 Nationen wurden in ihre Heimatländer gebracht

Eine Elektronenmikroskopische Aufnahme von Hantaviren (Puumalaviren).
Eine Elektronenmikroskopische Aufnahme von Hantaviren (Puumalaviren).  © Hans R. Gelderblom/RKI/dpa

Das Schiff war am Sonntag nach Teneriffa gekommen. Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen waren noch am selben Tag erste Sonderflüge gestartet, um die Menschen aus insgesamt 23 Nationen in ihre jeweilige Heimat zu bringen und eine Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Insgesamt starben bisher drei Passagiere der "Hondius", bei denen eine Infektion mit dem Hantavirus-Typ Andesvirus nachgewiesen wurde oder vermutet wird.

Titelfoto: Bildmontage: Europa Press Canarias/EUROPA PRESS/dpa, Hans R. Gelderblom/RKI/dpa

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