Sachsen-Anhalt nicht mehr Negativ-Spitzenreiter: Weniger Menschen sterben an Krebs
Von Sabrina Gorges
Halle (Saale) - In Sachsen-Anhalt ist die Zahl der Krebssterbefälle gesunken.
Im Jahr 2024 starben 3585 Frauen und 4453 Männer an den Folgen eines Krebsleidens, wie das Statistische Landesamt in Halle anlässlich des Weltkrebstages am 4. Februar mitteilte.
Das waren 57 Frauen und 269 Männer weniger als 2023. Mit 376 Krebstodesfällen je 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner war Sachsen-Anhalt im Jahr 2024 nicht mehr das Bundesland mit den meisten Krebstoten.
Das war mit 382 Sterbefällen Mecklenburg-Vorpommern, wie es hieß.
Den Statistikern zufolge lag das mittlere Sterbealter bei der Todesursache Krebs bei 74,4 Jahren – Männer starben im Schnitt 1,6 Jahre früher als Frauen (75,3 Jahre).
Gut ein Drittel aller Krebstoten in Sachsen-Anhalt (2716) starb den Angaben zufolge an Krebsleiden an Verdauungsorganen, etwa Darm-, Bauchspeicheldrüsen- und Magenkrebs. In 1509 Fällen führte Lungenkrebs zum Tod, davon waren in 958 Fällen Männer betroffen.
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