Achtung, Magdeburger Autofahrer! "Letzte Generation" kündigt erneut Streik an

Magdeburg - Neues Jahr, neuer Streik: Auch in 2023 wollen die Klimaaktivisten "Letzte Generation" wichtige Verkehrsstraßen in ganz Deutschland blockieren. Auch auf Magdeburg sollen sie es erneut abgesehen haben. Was bisher bekannt ist.

Bei dem letzten Streik der "Letzten Generation" im November 2022 wurden die Demonstranten von der Polizei entfernt.
Bei dem letzten Streik der "Letzten Generation" im November 2022 wurden die Demonstranten von der Polizei entfernt.  © Thomas Schulz

Bei einer Pressekonferenz am 30. Januar kündigten die Klimaaktivisten an, in 2023 noch aktiver mit ihrer Mission unterwegs zu sein. "2023 wird unser Widerstand größer als je zuvor", meinte Sprecherin Aimée van Baalen.

Dabei soll es sich weiterhin um die üblichen Protestformen handeln, um "friedlich den Alltag zu unterbrechen". Bisher hatten sich einige der Demonstranten mit Superkleber auf Hauptverkehrsstraßen geklebt, um so den Verkehr zu stoppen.

Am Montag, dem 6. Februar, soll es die Letzte Generation auf viele Großstädte abgesehen haben, darunter wohl auch Magdeburg.

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Wie auch schon bei dem Protest am 21. November bleibt der genaue Ort bis kurz vorher ein Geheimnis. Denkbar sind unter anderem der Magdeburger Ring oder, wie beim letzten Mal, die B1 an der Kreuzung zur Uni.

Das Interessante: Offenbar soll diese Protestaktion nicht bei den zuständigen Ämtern angemeldet werden. Das war im November noch anders.

Die Aktivisiten kleben sich regelmäßig mit Superkleber auf Fahrbahnen fest.
Die Aktivisiten kleben sich regelmäßig mit Superkleber auf Fahrbahnen fest.  © Matthias Balk/dpa

Die Aktivisten wollen damit erneut für eine bessere Klimapolitik werben. Sie fordern ein Tempolimit für Autobahnen und günstigere Tickets für den ÖPNV.

Titelfoto: Bildmontage: Matthias Balk/dpa, Thomas Schulz

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