"Letzte Generation": Franziska Giffey lehnt Deal mit Klima-Rebellen ab

Berlin - Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (44, SPD) hat Verhandlungen und ein Abkommen mit der Klimaschutzgruppe Letzte Generation abgelehnt.

Nach Ansicht von Franziska Giffey (44, SPD) schaden die Klimaaktivisten "mit ihren Aktionen ihrem inhaltlichen Anliegen, mehr für den Klimaschutz zu erreichen".
Nach Ansicht von Franziska Giffey (44, SPD) schaden die Klimaaktivisten "mit ihren Aktionen ihrem inhaltlichen Anliegen, mehr für den Klimaschutz zu erreichen".  © Jörg Carstensen/dpa

"Wer meint, für mehr Klimaschutz einzutreten, indem er Bäume fällt, den Flugverkehr gefährdet oder wichtige Straßen durch Ankleben blockiert, ist für uns kein potenzieller Verhandlungspartner", sagte Giffey dem Nachrichtenportal T-Online.

"Die Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten der sogenannten Letzten Generation schaden mit ihren Aktionen ihrem inhaltlichen Anliegen, mehr für den Klimaschutz zu erreichen."

Die Letzte Generation bot einen Stopp ihrer Proteste im ganzen Land oder in einzelnen Kommunen an, wenn die jeweilige Regierung auf ihre Forderungen eingeht.

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In Hannover versicherte daraufhin Oberbürgermeister Belit Onay (42, Grüne) den Aktivisten nach einem Treffen, bestimmte Forderungen mit einem Brief an Bundestagsfraktionen zu unterstützen.

Von anderen Parteien wurde dies zum Teil scharf kritisiert und als Eingehen auf eine Erpressung bezeichnet.

Titelfoto: Jörg Carstensen/dpa

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