Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" legen Verkehr in Erfurt lahm

Erfurt - Nach Jena jetzt auch Erfurt. In Thüringens Landeshauptstadt haben sich am Montagmorgen mehrere Klima-Aktivisten der "Letzten Generation" auf eine der Hauptverkehrsstraßen geklebt.

Am Montagmorgen haben sich erstmals in Erfurt Klimaaktivisten der "Letzten Generation" auf die Straße geklebt. (Archivfoto)
Am Montagmorgen haben sich erstmals in Erfurt Klimaaktivisten der "Letzten Generation" auf die Straße geklebt. (Archivfoto)  © Julian Stratenschulte/dpa

Wie der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtet, blockierten die Aktivisten den Erfurter Stadtring.

Den Informationen der Polizei nach hatten sich drei Frauen und ein Mann gegen 8 Uhr auf die Straße in der Staufenbergerallee gesetzt. Die Damen klebten sich anschließend mit Sekundenkleber auf der Fahrbahn fest. Damit legten sie eine der Hauptverkehrsstraßen in Thüringens Landeshauptstadt lahm.

Der Verkehr staute sich daraufhin, die Autofahrer wendeten verkehrswidrig über den Grünstreifen. Die Polizei erklärte den Protest inzwischen für beendet und begann anschließend die Aktivisten von der Straße zu lösen, erklärte eine Polizeisprecherin.

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Der Protest der "Letzten Generation" führte für rund 1,5 Stunden zu Behinderung im Straßenverkehr.

Die Straßenblockade ist eine von vielen, die in den vergangenen Wochen und Monaten von den Aktivisten bundesweit durchgeführt worden. Anfang Februar hatten sich Anhänger der selbsternannten Klimaschützer in Jena auf die Straße geklebt. Es war die erste Straßenblockade dieser Art in Thüringen.

Die Einsatzkräfte mussten die Aktivisten damals ein spezielles Lösungsmittel einsetzen, um die festgeklebten Protestanhänger von der Straße zu entfernen.

Titelfoto: Julian Stratenschulte/dpa

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