Letzte Generation lobt Treffen mit Wissing, wird aber weiter auf der Straße kleben

Berlin - Die Klimagruppe Letzte Generation hat nach einem Gespräch mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing (53, FDP) ein positives Fazit gezogen, will aber ihre Proteste fortsetzen.

Die Letzte Generation zieht nach dem Treffen mit Volker Wissing (53, FDP, r.) ein positives Fazit, kündigte aber die nächsten Proteste an.
Die Letzte Generation zieht nach dem Treffen mit Volker Wissing (53, FDP, r.) ein positives Fazit, kündigte aber die nächsten Proteste an.  © Montage: Paul Zinken/dpa, Kay Nietfeld/dpa

"Das heutige Gespräch mit dem Verkehrsminister war menschlich respektvoll und äußert ergiebig", erklärte die Aktivistin Lea Bonasera nach dem Treffen am Dienstag. Ein Folgegespräch Mitte Mai sei vereinbart.

Mit dem Protest werde man dennoch weitermachen. Bonasera verglich dies mit dem Streik einer Gewerkschaft zur Durchsetzung eines Tarifabschlusses. Inhaltlich habe man über die Forderungen der Gruppe nach einem Tempolimit auf Autobahnen, einer Neuauflage des 9-Euro-Tickets und der Gründung eines Gesellschaftsrats gesprochen.

Man habe noch einmal die Dringlichkeit der Klimakrise und des raschen Handelns darstellen können, sagte die Aktivistin.

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Die Letzte Generation stört immer wieder mit Blockaden den Verkehr, um auf ihre Forderungen für einen schnelleren und strikteren Klimaschutz hinzuweisen. Auch am Dienstag gab es in Berlin wieder zahlreiche Blockaden.

Die Klimagruppe Letzte Generation hat nach einem Gespräch mit Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) ein positives Fazit gezogen, will aber ihre Proteste fortsetzen.

Titelfoto: Paul Zinken/dpa, Kay Nietfeld/dpa

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