"Letzten Generation"-Aktivisten wollen TV-Gottesdienst in der ARD stören, aber kommen zu spät

Stuttgart - Klimaaktivisten der "Letzten Generation" wollten offenbar einen live im ARD-Fernsehen übertragenen Weihnachtsgottesdienst stören. Doch die Polizei konnte die Pläne durchkreuzen.

Diesmal wollten die Aktivisten nicht den Verkehr, sondern eine Live-Übertragung der ARD stören. Doch daraus wurde nichts. (Archivbild)
Diesmal wollten die Aktivisten nicht den Verkehr, sondern eine Live-Übertragung der ARD stören. Doch daraus wurde nichts. (Archivbild)  © Sebastian Gollnow/dpa

Da es Hinweise auf die geplante Aktion an Heiligabend in der Auferstehungskirche in Stuttgart-Möhringen gab, wurde der Gottesdienst bereits am Vortag aufgezeichnet, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

An Heiligabend seien acht Aktivisten der Gruppierung dann mittags vor der Kirche aufgetaucht, um ihre geplante Aktion durchzuführen. Doch sie hätten keine Live-Übertragen vorgefunden, sondern ein verschlossenes Gotteshaus.

Das Pfarramt habe die Polizei verständigt. Die Beamten stellten bei ihrem Eintreffen noch zwei potenzielle Störer fest, die nach Erteilung eines Platzverweises entlassen worden seien.

Seit Anfang 2022 blockiert die Letzte Generation Autobahnausfahrten und Kreuzungen in Berlin und anderen Großstädten, um für mehr Klimaschutz zu kämpfen. Hinzu kamen Aktionen in Museen, Stadien, Ministerien, an Flughäfen und an Ölpipelines.

Titelfoto: Sebastian Gollnow/dpa

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