Mann kauft 300 iPhones - dann wird es bitter!

New York - New York ist wahrlich ein hartes Pflaster! Immer wieder kommt es im Big Apple zu brutalen und aufsehenerregenden Verbrechen. Nun wurde ein Mann auf dem Weg zu seinem Wagen ausgeraubt. Besonders bitter: Er war grade aus einem Apple-Store gekommen, wo er 300 iPhones im Wert von hunderttausenden Euros erworben hatte!

Der Apple-Store auf der Fifth Avenue in Manhattan hat rund um die Uhr geöffnet.
Der Apple-Store auf der Fifth Avenue in Manhattan hat rund um die Uhr geöffnet.  © 123RF/bloodua

Die Überlegungen der Räuber liegen nahe: In Apple-Stores müssten stets einige gut betuchte Menschen unterwegs sein. Der Mann mit den 300 neuen iPhones muss den Gaunern sofort aufgefallen sein, als er Anfang der Woche die Filiale auf der Fifth Avenue in Manhattan verließ.

Die Branchen-Seite MacRumors berichtete unter Bezugnahme auf den lokalen Radiosender "1010 Wins", dass der Mann die iPhones (Modell 13) um zwei Uhr morgens in drei Tüten zu seinem Wagen brachte, als plötzlich ein Auto neben ihm auftauchte.

Demnach sprangen zwei unbekannte Männer aus dem Wagen und verlangten von dem Großeinkäufer, dass er die Ware aushändige. Doch der Mann dachte gar nicht daran, den teuren Inhalt seiner Tüten rauszurücken.

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Das wiederum erzürnte allem Anschein nach die Verbrecher - sie schlugen dem Mann ins Gesicht, schnappten sich einen der Beutel und machten sich wieder aus dem Staub.

Diebesgut im Wert von fast 100.000 Euro!

Insgesamt wurden dem Mann 125 iPhone 13 gestohlen.
Insgesamt wurden dem Mann 125 iPhone 13 gestohlen.  © dpa/Franziska Gabbert

Doch obwohl er sich verteidigt und zwei Tüten behalten hatte, war der finanzielle Schaden des Mannes immens. Allein in dem einen Beutel sollen 125 iPhones im Wert von umgerechnet fast 100.000 Euro gewesen sein!

Die Polizei teilte laut "1010 Wins" mit, dass der Mann des Öfteren derartige Shoppingtouren unternommen habe, um die Produkte dann teurer in seinem kleinen Laden weiterverkaufen zu können.

Warum er den Einkauf ausgerechnet mitten in der Nacht vollzog, war indes zunächst unklar. Auch die Frage, ob er ein zufälliges Opfer war oder die Räuber ihm gezielt nachgestellt hatten, konnte zunächst nicht beantwortet werden.

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Das einzige bisschen Glück im Unglück: Der Überfallene kam mit milden Verletzungen davon. Er muss sich also weniger Sorgen um seinen Körper machen, wohl aber um sein Geschäftskonto...

Titelfoto: 123RF/bloodua

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