Vater lässt Kind mit Handy spielen: Als es später an der Tür klingelt, ist er fassungslos

Chesterfield Township (Michigan) - Diese Geschichte dürfte ein weiteres Mahnmal für Eltern kleiner Kinder sein, die ihre Sprösslinge gedankenlos mit dem Handy spielen lassen. Keith Stonehouse, der mit Sohnemann Mason (6) im US-Bundesstaat Michigan lebt, musste diese Lektion auf die harte Tour lernen.

Keith Stonehouse mit Sohn Mason (6).
Keith Stonehouse mit Sohn Mason (6).  © Facebook/Screenshot/Keith Stonehouse

Vergangenen Samstag beging der Mann seinen teuren Fehler. Vor dem Schlafengehen hatte er dem sechs Jahre alten Mason nämlich erlaubt, noch ein wenig mit Papas Handy zu spielen.

Als es gegen 21 Uhr an der Haustür der Familie in Chesterfield Township klingelte, blieb Stonehouse die Spucke weg. Vor ihm stand ein Lieferant mit Essen im Wert von mehreren hundert US-Dollar. Fassungslos nahm das Familienoberhaupt die übergroße Bestellung an.

"Ich sagte: 'Was ist hier los? Warum bringen Sie mir Essen?'", erzählte Stonehouse in einem Interview mit dem CNN-Sender WDIV-TV. Kurz darauf sei bei ihm der Groschen gefallen.

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Doch damit war die kuriose Geschichte noch nicht zu Ende. Sie ging erst richtig los!

Eltern überlegen sich "Lektion"

Dieses Foto zeigt nur einen kleinen Teil des gelieferten Essens.
Dieses Foto zeigt nur einen kleinen Teil des gelieferten Essens.  © Facebook/Screenshot/Keith Stonehouse

Entsetzt musste Stonehouse feststellen, dass es bald wieder an der Tür klingelte, dann nochmal und nochmal. Garnelen, Salate, Schawarma, Hähnchen-Pita-Wraps, Sandwiches, Chili-Käse-Pommes sowie jede Menge Eiscreme begannen sich, im Haus der Familie zu stapeln.

"Während das ganze Essen geliefert wurde und ich herausfand, was passiert war, ging ich zu Mason, um mit ihm darüber zu reden, was er getan hatte, und das ist der einzige Teil, der mich zum Lachen bringt", sagte Stonehouse im Gespräch mit MLive.com.

"Ich habe versucht, ihm zu erklären, dass das nicht gut ist, und er hält mir die Hand hin und sagt: 'Dad, sind die Peperoni-Pizzen schon da?' Ich musste aus dem Zimmer gehen. Ich wusste nicht, ob ich wütend werden oder lachen sollte", so der verzweifelte Vater.

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Schließlich versuchte er erstmal, das viele Essen vor dem Verderben zu retten. Zum Glück konnte Stonehouse zumindest einen Teil der Speisen im Wert von circa 1000 US-Dollar (rund 916 Euro) mit mehreren Nachbarn teilen.

Doch die Frage, wie er und seine Frau dem Kleinen seinen Fehler begreiflich machen sollten, trieb sie noch eine Weile um. Dann hatten sie die Idee, Mason etwas Geld wegzunehmen, das er in seinem Sparschwein hatte. "Als wir ihm das Geld abnahmen, um ihm eine Lektion zu erteilen, wurde es ihm klar", sagte Kristin Stonehouse, Masons Mutter.

Auch seine "Handy-Privilegien" hat der Sechsjährige zunächst eingebüßt. So dürfte es für seine Eltern erstmal etwas entspannter werden.

Titelfoto: Bildmontage: Facebook/Screenshots/Keith Stonehouse

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