Heftiges Erdbeben erschüttert Region: Verletzte, Stromausfälle und Tsunami-Warnung
Kumamoto (Japan) - Ein schweres Erdbeben der Stärke 7,1 hat den Südwesten Japans erschüttert und in der Präfektur Kumamoto zahlreiche Schäden verursacht. Mehrere Menschen wurden verletzt.
Wie Gulf News Asia berichtete, registrierte die Feuerwehr zahlreiche Notrufe, zudem gingen Meldungen über Brände ein.
Besonders betroffen ist die Insel Kyushu: Rund 48.000 Haushalte waren zeitweise ohne Strom. Mehrere Autobahnabschnitte mussten vorsorglich gesperrt werden. Die nationale Wetterbehörde warnte vor möglichen Flutwellen von bis zu einem Meter Höhe.
Regierungschefin Sanae Takaichi (65) ordnete an, die Lage schnell zu bewerten und alle notwendigen Notfallmaßnahmen einzuleiten.
Das Epizentrum des Bebens lag in einer Tiefe von zehn Kilometern in der Region Kumamoto. Kurz nach der ersten Erschütterung folgten mehrere starke Nachbeben.
Entwarnung gab es hingegen für die Atomkraftwerke: Nach Angaben der Betreiber wurden keine Schäden oder Unregelmäßigkeiten festgestellt.
Region in Japan bereits vor zehn Jahren von schwerem Erdbeben betroffen
Die Region Kumamoto hat bereits in der Vergangenheit tragische Erfahrungen mit schweren Erdbeben gemacht.
Vor zehn Jahren erschütterte ein Beben der Stärke 7,3 die Gegend, forderte zahlreiche Todesopfer und richtete massive Schäden an - darunter auch an der historischen Burg von Kumamoto.
Titelfoto: STR / JIJI PRESS / AFP
