Hochwasser in Bayern: Lage entspannt sich

München - Die Hochwasserlage in Bayern entspannt sich nach Angaben des Hochwassernachrichtendienstes (HND) weiter.

Im oberfränkischen Freudeneck reichten die Überschwemmungen am 25. Dezember bis an die bebauten Gebiete heran.
Im oberfränkischen Freudeneck reichten die Überschwemmungen am 25. Dezember bis an die bebauten Gebiete heran.  © Pia Bayer/dpa

"Die Hochwasserwellen laufen in den Gewässern ab", hieß es am Dienstagvormittag im Lagebericht.

An der Donau sei der Scheitel bei Meldestufe 3 erreicht. Am Main zwischen Schweinfurt und Würzburg sollte das gegen Mittwochmittag der Fall sein - dort wird der Prognose zufolge Meldestufe 2 nicht überschritten.

An allen Gewässern im Maineinzugsgebiet fielen die Pegelstände, ebenso an der Fränkischen Saale.

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Im Regnitz- und Rednitz-Einzugsgebiet sollten die Wasserstände laut HND-Vorhersage bis morgen Mittag wieder unter die Warnschwellen fallen, nur im Oberlauf der Pegnitz in Michelfeld gehen die Wasserstände demnach etwas langsamer zurück.

Auch bei den nördlichen Donauzuflüssen Naab, Regen und Wörnitz seien die Scheitel erreicht und die Pegel fielen wieder, hieß es im Lagebericht. Südlich der Donau hatte nur der Pegel Stegen/Ammersee einen Wasserstand oberhalb der ersten Meldestufe. An Altmühl und Schwarzer Laber wiesen einige Pegel eine langsam fallende Tendenz auf.

Weil es nur noch wenig regnete und für den Mittwoch ein Zwischenhoch erwartet wurde, rechnete der Hochwassernachrichtendienst damit, dass die Lage sich noch weiter entspannt.

Titelfoto: Pia Bayer/dpa

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