Hochwasser in Hessen: Die Pegelstände steigen weiter an

Wiesbaden/Offenbach am Main - Nach dem Dauerregen in den vergangenen Tagen ist an zehn Messstellen in Hessen - vor allem entlang der Fulda, Lahn und Kinzig - die Meldestufe zwei der amtlichen Hochwasserskala erreicht worden.

Die Lahn bei Gießen war bereits im Januar über die Ufer getreten, nun kommt es dort erneut zu Hochwasser.
Die Lahn bei Gießen war bereits im Januar über die Ufer getreten, nun kommt es dort erneut zu Hochwasser.  © Christian Lademann/dpa

Die Meldestufe zwei entspricht einem größeren Hochwasser, bei dem etwa das Ufer überflutet wird und einzelne Gebäude gefährdet sein können.

Betroffen sind hauptsächlich Nord- und Osthessen, wie das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) in Wiesbaden am Freitagmorgen mitteilte.

An sieben Pegeln wurde hier die Meldestufe zwei überschritten, unter anderem an den Messstellen in Bad Hersfeld, Kämmerzell und Bronnzell.

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In Mittelhessen sind die Pegel Gießen-Klärwerk und Leun betroffen, im Main-Kinzig-Kreis hat der Wasserstand der Kinzig bei Gelnhausen die Meldestufe zwei erreicht.

Trotz der nachlassenden Niederschläge steigen die Pegelstände vielerorts weiter an, der Scheitel wird für das Wochenende erwartet.

Der Deutsche Wetterdienst in Offenbach kündigte am Freitag ein Ende des Dauerregens an. Am Samstag soll es weitgehend trocken bleiben, für Sonntag wird etwas Regen erwartet.

Titelfoto: Christian Lademann/dpa

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