Hunderte Touristen nach heftiger Schlammlawine vermisst: Mindestens 19 Tote
Nepal - Eine heftige Sturzflut hat in Nepal mindestens 19 Menschen das Leben gekostet.
Nach Berichten von Gulf News Asia und anderen Medien richteten die Wasser- und Schlammmassen große Zerstörung in Ortschaften und an Infrastruktur entlang des Flusses Bhotekoshi an der Grenze zu China an.
Unter anderem wurden etwa zahlreiche Häuser und Brücken zerstört oder beschädigt.
Mindestens 19 Menschen kamen ums Leben. Zudem würden 384 Touristen, darunter mehr als 290 Ausländer, vermisst.
Nach vorläufigen Angaben von in der Region tätigen Trekking- und Reiseveranstaltern befinden sich unter den Vermissten 92 Nepalesen.
Bei den meisten Ausländern handelt es sich offenbar um Inder, die auf dieser Route zum Kailash-Mansarovar-See in Tibet unterwegs waren.
Auch deutsche Urlauber nach heftiger Sturzflut vermisst
Auch Touristen aus anderen Ländern, darunter den USA, Spanien, Litauen und Deutschland, sind unter den Vermissten.
Nepals Regierungschef Balendra Shah kündigte den Einsatz der Armee und weiterer Sicherheitskräfte für die Rettungsmaßnahmen an.
Erstmeldung: 14.50 Uhr; zuletzt aktualisiert: 15.21 Uhr
Titelfoto: PRABIN RANABHAT / AFP
