Nach Katastrophen-Flut zwischen Nepal und China: Droht jetzt noch ein Dammbruch?

Von Johannes Neudecker

Kathmandu (Nepal) - Im Flut-Katastrophengebiet zwischen Nepal und China sorgt eine Warnung vor einer möglichen neuen Flut für Unruhe. "Wir haben Informationen erhalten, dass auf der tibetischen Seite ein Damm gebrochen ist", teilte die nepalesische Polizei mit

Eine Drohnenaufnahme zeigt einen Stausee, der sich mutmaßlich nach der Sturzflut in Nepal gebildet hat.  © Li Jian/XinHua/dpa

Das Sicherheitspersonal, Rettungskräfte und die Bevölkerung in der betroffenen Gegend seien gebeten worden, wachsam zu bleiben und sich unverzüglich an einen sicheren Ort zu begeben, hieß es weiter.

Laut Berichten unter Berufung auf die Armee stellten die nepalesischen Rettungskräfte vorübergehend die Arbeit ein. Auch die chinesischen Rettungskräfte hatten in Tibet ihre Such- und Bergungsarbeiten am schwer verwüsteten Grenzposten Gyirong aus Sicherheitsgründen zuvor schon unterbrochen.

Der neu entstandene See hatte bereits am Donnerstag für Bedenken seitens der chinesischen Behörden gesorgt, weil sich darin bereits zwei Millionen Kubikmeter Wasser gesammelt hatten und weiteres Wasser eindrang.

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Er drohte deshalb, überzulaufen und eine neue Sturzflut auszulösen.

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Opferzahlen noch unklar

Ob es zu Schäden oder weiteren Verletzten und Toten kam, war zunächst unklar. Das chinesische Staatsfernsehen hatte zuvor berichtet, dass an einem See in der Region, der sich nach der Sturzflut am Mittwoch neu gebildet hatte, das Wasser "natürlich abgeflossen" und der Wasserstand deutlich gesunken sei.

Die Gefahr nehme ab, hieß es weiter.

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