20.000 Quadratmeter Wald im Taunus brennen: Löscharbeiten schwierig
Von Lea Winkler
Bad Schwalbach - Wegen eines Waldbrandes bei Bad Schwalbach (Rheingau-Taunus-Kreis) ist die Feuerwehr im Großeinsatz. Nach Angaben des Kreisbrandmeisters standen zeitweise rund 20.000 Quadratmeter Wald in Flammen – das entspricht einer Fläche von etwa drei Fußballfeldern.
Zunächst handelte es sich um einen sogenannten Waldvollbrand, bei dem große Waldflächen bis in die Baumkronen brennen. Der Brand sei bereits zu einem Bodenfeuer abgeschwächt.
Allerdings sei ein sogenanntes Spotfeuer entstanden, also ein weiterer kleiner Brandherd. Dieser werde derzeit unter anderem mit einer Drohne erkundet, um das weitere Vorgehen festzulegen.
Die Löscharbeiten gestalten sich demnach schwierig, da der Brand mitten im Wald liegt und die Einsatzkräfte nur schwer zu den betroffenen Bereichen gelangen.
Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Landkreis im Einsatz
Rund 150 Feuerwehrkräfte aus dem gesamten Rheingau-Taunus-Kreis seien alarmiert worden, heißt es. Ein Löschhubschrauber unterstütze die Einsatzkräfte.
Aktuell werde geprüft, wie genügend Wasser in das unwegsame Waldgebiet gebracht und eine dauerhafte Wasserversorgung aufgebaut werden könne.
Eine Einsatzkraft erlitt bei den Löscharbeiten einen Hitzekollaps und wurde leicht verletzt.
Eine Gefahr für Menschen bestehe derzeit nicht. Der Brand sei noch weit von bewohnten Gebieten entfernt. Die Ursache des Feuers ist bislang unklar.
Titelfoto: Bild-Montage: Jörg Halisch/Feuerwehr, Katastrophenschutz und Rettungsdienst Rheingau-Taunus-Kreis
