Bauern lösen Waldbrand nahe Inka-Stadt Machu Picchu aus: Ein Toter und zwei Verletzte

Cusco (Peru) - Bei einem Waldbrand nahe der Hauptzufahrtsstraße zur Inka-Stadt Machu Picchu in Peru ist ein Mensch getötet worden.

Peruanische Feuerwehrleute beobachten den Brand im Heiligen Tal der Inkas.  © HANDOUT / IX CUSCO REGIONAL FIRE DEPARTMENT / AFP

Zwei weitere Menschen wurden durch das Feuer verletzt, wie die Behörden des Andenstaates am Samstag mitteilten.

Der Brand war am Freitag im sogenannten Heiligen Tal der Region Cusco ausgebrochen. Dort liegt auch der Bahnhof, der von Besuchern am häufigsten für die Anreise nach Machu Picchu genutzt wird.

Ein älterer Mann kam bei dem Brand ums Leben, zwei weitere Menschen erlitten Verbrennungen, wie Miguel Osco von der regionalen Katastrophenschutzbehörde  dem Radiosender RPP sagte.

Waldbrand Inferno zerstört 3000 Hektar Wald im Hohen Venn: Erster Verdacht zur Brandursache

Aufgrund der Hitze und der Trockenheit hätten sich die Flammen schnell ausgebreitet, betonte Osco. Der Brand sei von Bauern verursacht worden, die Gestrüpp verbrannten.

"Wir sind ganz in der Nähe von Machu Picchu", sagte ein Bewohner des Gebiets, Gustavo Lozano, RPP. "Touristenbusse fahren nur ein paar hundert Meter entfernt vorbei, nicht weit vom Feuer."

Anzeige
Ein peruanischer Feuerwehrmann bei der Brandbekämpfung.  © HANDOUT / IX CUSCO REGIONAL FIRE DEPARTMENT / AFP

Machu Picchu ist seit 1983 Unesco‑Weltkulturerbe

Die einstige Inka-Hauptstadt Machu Picchu wurde im 15. Jahrhundert in 2500 Metern Höhe erbaut. Die seit 1983 zum UNESCO‑Weltkulturerbe zählende Ruinenstadt zieht laut dem peruanischen Tourismusministerium täglich rund 4500 Besucher an, darunter viele Ausländer.

Um zu der hoch in den Anden gelegenen Touristenattraktion zu gelangen, nehmen Reisende erst den Zug und anschließend einen Bus.

Mehr zum Thema Waldbrand: