Erschreckendes Ausmaß der Zerstörung: So schlimm haben die Waldbrände in NRW und Belgien gewütet

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Von Marco Rauch, Valeria Nickel

Hürtgenwald - Neue Bilder aus der Luft zeigen, welches Ausmaß der Zerstörung die Waldbrände in Nordrhein-Westfalen und Belgien hinterlassen haben: Teilweise erscheinen riesige Waldflächen von oben schwarz und braun.

Das Feuer in Hürtgenwald war am 13. August in der Nähe der Wehebachtalsperre ausgebrochen und entwickelte sich zum größten Waldbrand in der Geschichte NRWs. (Archivbild)
Das Feuer in Hürtgenwald war am 13. August in der Nähe der Wehebachtalsperre ausgebrochen und entwickelte sich zum größten Waldbrand in der Geschichte NRWs. (Archivbild)  © Jan Ohmen/dpa

Der inzwischen gelöschte Brand im Hürtgenwald in der Eifel war einer der größten in der Geschichte Nordrhein-Westfalens - Brandstiftung wurde als Ursache von der Polizei Düren nicht ausgeschlossen.

Die Ermittlungen dauern an und liegen inzwischen in der Hand der Staatsanwaltschaft Aachen.

Am 13. August war es vormittags zunächst zu einem Brand im Bereich der Wehebachtalsperre gekommen und dann nachmittags zu einem weiteren Brand zwischen Großhau und Gey, zwei Ortsteilen von Hürtgenwald.

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Brandsachverständige seien hinzugezogen worden. Die Spurensuche gestalte sich aufgrund der weitläufigen Waldlage schwierig. Bisher seien über das eingerichtete Hinweisportal mehr als 200 Tipps eingegangen, wie die Polizei Düren mitteilte.

Nach Angaben des NRW-Landesbetriebes Wald und Holz verbrannte oder schädigte das Feuer eine Fläche von 300 bis 400 Hektar Wald.

Allein in Hürtgenwald verbrannten nach Angaben des NRW-Landesbetriebes Wald und Holz etwa 300 bis 400 Quadratmeter Wald.
Allein in Hürtgenwald verbrannten nach Angaben des NRW-Landesbetriebes Wald und Holz etwa 300 bis 400 Quadratmeter Wald.  © Sascha Thelen/dpa

Einsatz läuft noch: Brandherde im Hohen Venn beschäftigt Feuerwehr noch immer

Noch immer finden sich im Naturschutzgebiet Hohes Venn an der deutsch-belgischen Grenze einige Brandherde, die wieder aufflammen können.
Noch immer finden sich im Naturschutzgebiet Hohes Venn an der deutsch-belgischen Grenze einige Brandherde, die wieder aufflammen können.  © Sascha Thelen/dpa

Das Feuer im Hohen Venn in Belgien ist nach Angaben des Gouverneurs der Provinz Lüttich, Hervé Jamar, derweil zwar unter Kontrolle, aber noch immer nicht vollständig gelöscht.

In den nächsten Tagen sei es weiterhin möglich, dass vereinzelt Brandherde wieder aufflammen, teilte er mit. Bei Bedarf könnte die Zahl der Einsatzkräfte erhöht werden.

Am Wochenende waren nach Behördenangaben etwa fünfzig Einsatzkräfte in dem Gebiet aktiv.

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Ihre Aufgabe bestehe hauptsächlich darin, das Gebiet zu überwachen und punktuell gegen verbleibende Brandherde vorzugehen, hieß es.

Titelfoto: Bildmontage: Jan Ohmen/dpa, Sascha Thelen/dpa

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