Prozess gegen Ex-RAF-Terroristin Klette: Jetzt hat Verteidigung das Wort

Von Helen Hoffmann, Janet Binder

Verden - Im Prozess gegen Daniela Klette (67) wegen bewaffneter Raubüberfälle wird am Mittwoch ab 9 Uhr vor dem Landgericht Verden das Plädoyer der Verteidigung erwartet.

Nachdem Daniela Klette (67) am Dienstag selbst eine Verteidigungsrede gehalten hat, ergreifen am Mittwoch ihre Verteidiger Lukas Theune und Undine Weyers (nicht im Bild) das Wort.  © Sina Schuldt/dpa

Der Anwalt und die Anwältin der 67 Jahre alten Angeklagten wollen nach eigenen Angaben ein gemeinsames Schlusswort halten.

Am Dienstag hielt die frühere RAF-Terroristin selbst eine Verteidigungsrede. Eine Beteiligung an den ihr vorgeworfenen Taten räumte sie nicht direkt ein. Sie verteidigte die Überfälle aber als notwendig, um das Leben im Untergrund zu finanzieren.

Die in Berlin festgenommene Deutsche steht seit März 2025 in Niedersachsen vor Gericht.

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Laut Anklage soll Klette gemeinsam mit ihren mutmaßlichen Komplizen Burkhard Garweg (57) und Ernst-Volker Staub (72) zwischen 1999 und 2016 maskiert und teils schwer bewaffnet Geldtransporter und Supermärkte überfallen und mehr als zwei Millionen Euro erbeutet haben.

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